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Der neue Bahnchef Rüdiger Grube verspricht auch in Kunstfragen mehr Transparenz. In Zukunft solle die Gestaltung städtebaulich wichtiger Orte wie Berlins Hauptbahnhof nur mit qualifizierter Ausschreibung vergeben werden. Das geht aus einer Antwort Grubes auf einen Protestbrief des Berufsverbands Bildender Künstler Berlin (BBK) hervor. Der Verband hatte vor einem Jahr gegen die Stahlplastik „Rolling Horse" von Jürgen Goertz vor dem Hauptbahnhof protestiert.
Die Replik einer in Heidelberg stehenden Skulptur hatte der damalige Vorstandschef der Deutschen Bahn, Hartmut Mehdorn, in Auftrag gegeben. Allerdings, erklärte Grube weiter, werde es angesichts der wirtschaftlichen Lage keine weitere künstlerische Gestaltung für den Hauptbahnhof geben. Der BBK erklärte dazu, wirtschaftliche Gründe für eine Pause seien nachvollziehbar. Es sollte aber für das Areal am Hauptbahnhof ein qualifiziert besetzter Beirat einen Gestaltungsplan ausarbeiten. (dpa)
Kölner Stadt-Anzeiger am 10.06.09