Koalitionsvertrag: Zwischen Zukunftswillen und Mutlosigkeit
Pressemitteilung des Deutschen Kulturrates

Berlin, den 25.10.2009. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hatte sieben Mindestanforderungen an die neue Bundesregierung formuliert. Teilweise haben die Forderungen Eingang in die Koalitionsvereinbarungen gefunden.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte:
„Zwischen Zukunftswillen und Mutlosigkeit bewegt sich der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP in der Kulturpolitik. Besonders in der Urheberrechtspolitik sind von der neuen Bundesregierung deutliche Aktivitäten zu erwarten. Es ist sehr positiv, dass Fragen der Digitalisierung, der Medienkompetenz und der Stärkung des Rechts des geistigen Eigentums an verschiedenen Stellen der Koalitionsvereinbarung verankert sind. Hier wird in den nächsten vier Jahren die Musik spielen, wenn es darum geht, einen Ausgleich der teilweise sehr unterschiedlichen Interessen von Künstlern, Kulturwirtschaft, Kultureinrichtungen und Nutzern zu finden. Mutlosigkeit muss man den Koalitionären besonders beim „Staatsziel Kultur im Grundgesetz" attestieren."


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