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Geschichte des bbk berlin

1950 rufen unter anderem René Sintenis, Richard Scheibe, Karl Schmidt-Rottluff und Hannah Höch zur Gründung des Berliner Berufsverbandes auf. Im selben Jahr entsteht die Denkschrift „Kunst in Not" mit einer drastischen und kompetenten Bestandsnotaufnahme der sozialen Lage Bildender
Künstlerinnen und Künstler in Berlin.

Der bbk berlin versteht sich als Schutzverband zur Wahrung und Durchsetzung der wirtschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen Interessen Bildender Künstlerinnen und Künstler in einer demokratischen Gesellschaftsordnung.

Der bbk berlin der 50er Jahre setzt sich mit Erfolg für eine verbesserte soziale Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern und die Erweiterung ihrer Ausstellungsmöglichkeiten ein.

Der bbk berlin initiiert maßgeblich den Frankfurter Künstlerkongresss 1971, der für eine Repolitisierung der Verbandsarbeit steht. Ihr Erfolg besteht vor allem in der Durchsetzung des Künstlersozialversicherung.

Resultat der Forderung nach eigenen Produktionsmitteln für die Berliner Künstlerinnen und Künstler ist der Ausbau der Druckwerkstatt und die Errichtung der Bildhauerwerkstatt. Mit dem Büro für Kunst im öffentlichen Raum und dem Atelierbüro bilden sie ein europaweit einmaliges Infrastruktur-
Angebot für Berufskünstlerinnen und Berufskünstler, das vom bbk berlin in kritischer Zusammen-arbeit mit dem Land Berlin in zwei Jahrzehnten aufgebaut wird.

Diese Zusammenarbeit wird seit 2008 mit dem Aufbau einer Medienwerkstatt fortgesetzt.



 

bbk berlin e.V.

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