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Presseerklärung 26.4.2004
Den jetzt bekanntgewordenen Bericht des Berliner Senats zur Fortführung des Ateliersofortprogrammes für die Bildenden Künstlerinnen und Künstler Berlins und zur von der Parlamentsmehrheit ausgesprochenen Sperre des Programmes hat Herbert Mondry, Vorsitzender des bbk berlins e.V., als typisches Beispiel einer „Kapitulationsurkunde jeder seriösen Kulturpolitik“ bezeichnet. Mondry: „Der Senatsbericht fordert das Parlament nicht etwa auf, die zur ersatzlosen Abwicklung des Atelierprogrammes führende Sperre aufzuheben. Er bittet nur darum, daß zu akut anstehenden Fällen unter Erzielung von Übergangsregelungen Kündigungen zunächst nicht ausgesprochen werden. Die Gegner des Programmes, die aus der SPD – Abgeordnetenhausfraktion kämen, erscheinen, so Mondry weiter, ignorant. Sie kennen nicht die Bedeutung der zeitgenössischen Bildenden Künste, ihren bildgebenden Einfluß, ihre ästhetische Definitionsmacht für moderne Gesellschaften, auch nicht ihre wirtschaftlichen Dimensionen, die in alle gesellschaftlichen Bereiche wirken. Mondry: „Hier geht es nicht um Kulturpolitik, auch nicht um Haushaltspolitik. Verständlich wird dieser sachwidrige Unfug, der mit Existenzen spielt und der Bildenden Kunst und damit auch Berlin schweren Schaden zufügt, überdies noch damit, daß interessierte Kreise aus der SPD den federführenden Kultursenator aus dem Amt oder in die Resignation treiben wollen.
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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Kulturwerk des bbk berlins GmbH
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