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Ai Weiwei: bbk berlin für Freilassung des Künstlers

Der Vorsitzende des bbk berlin, Herbert Mondry, hat sich mit der dringender Bitte an Zeng Chenggang, Präsident des Chinesischen Bildhauerinstituts und Vizepräsident des Chinesischen Künstlerverbandes sowie an Michael Suh, den stellvertretenden Direktor für internationale Koordination des Chinesischen Bildhauerinstituts wegen des Verschwindens von Ai Weiwei und anderer Künstler gewandt:

„Mit großer Bestürzung haben wir als Berliner Künstlerinnen und Künstler von der Verhaftung des Künstlers Ai Weiwei hören müssen. Bis heute gibt es keine klare Begründung für seine Inhaftierung und vor allem nicht dafür, dass Ai Weiwei geradezu spurlos verschwunden ist,  ohne irgend eine Verbindung zur Außenwelt aufnehmen zu können. Sehr gern hätten wir Ai Weiwei auch als neuen Berliner Kollegen begrüßt – er hatte ja vor seinem Verschwinden beabsichtigt, auch in Berlin zu arbeiten.“

Des weiteren bat Herbert Mondry im seinem Schreiben die chinesischen Künstlerkollegen, die beide 2009 Einrichtungen des Kulturwerks des bbk berlin besucht hatten: „sich für die Freilassung Ai Weiweis einzusetzen und uns, wenn möglich, eine Nachricht über seinen Verbleib zukommen zu lassen.

Ob in einem so bedeutenden Land wie China künstlerisches Arbeiten in Freiheit möglich ist oder nicht: Das ist ein Thema, das alle Künstlerinnen und Künstler angeht.“

  

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