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Altersrentenberatung

Staatliche Förderung der privaten Vorsorge erhalten Pflichtmitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung. Hierzu zählen bestimmte Gruppen von Selbstständigen, wie z.B. Lehrer und Künstler, aber auch Kindererziehende während der Kindererziehungszeiten und geringfügig Beschäftigte (Mini-Jobs) unter bestimmten Umständen usw.. Auch bbk-Mitglieder, die über die Künstlersozialkasse (KSK) pflichtversichert sind, sollten sich diese staatliche Förderung auf keinen Fall entgehen lassen.

Um zu entscheiden, ob eine private Altersvorsorge für Sie überhaupt sinnvoll ist und wenn ja, in welcher Form und mit welchem finanziellen Aufwand, sollten Sie ihren aktuellen Status und Ihre Vorstellungen, wie Sie im Alter finanziell dastehen wollen genau überprüfen. Als Hilfestellung soll Ihnen hierbei die beschriebene Auflistung von Kriterien, die Sie für sich beantworten können, helfen:

1. Wie hoch ist die voraussichtlich gesetzliche Rente?

Dies können Sie aus den jährlichen Bescheiden der gesetzlichen Rentenversicherungsträger entnehmen, oder fragen Sie bei Ihrer zuständigen Stelle direkt nach (Antrag auf Kontenklärung bei der Deutsche Rentenversicherung Bund). Für Fragen zum aktuellen Rentenbescheid dem Grunde und der Höhe nach sind die Versichertenältesten der Deutsche Rentenversicherung Bund zuständig (http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de)

2. Fragebogen für eine persönliche Versorgungsanalyse.

Welche Ansprüche, welche Belastungen werden Sie im Renteneintrittsalter voraussichtlich haben?
Sind alle Risiken (Pflegefall, Berufsunfähigkeit, ...) ausreichend abgedeckt?
Was benötigen Sie effektiv pro Monat?
Werden Sie später noch Miete zahlen, oder besitzen Sie eine schuldenfreie Immobilie?
Werden Lebensversicherungen fällig? Haben Sie sonstige Einnahmen?
Welche laufenden Kosten sind zu tragen für Heizung, Strom, Mobilität und
Was werden Sie für Lebensmittel oder Pflegeleistungen ausgeben müssen?

Stellen Sie alles zusammen, was Ihnen einfällt. Bedenken Sie jedoch, dass später alles teurer
sein kann als heute. Eine Inflationsrate von etwas eineinhalb Prozent sollten Sie mindestens einkalkulieren! Planen Sie lieber etwas großzügiger.

3. Wieviel Geld muß ich jetzt aufwenden, um mein Versorgungsziel zu erreichen

Sie wissen nun, was Sie später monatlich benötigen werden. Rechnen Sie nun rückwärts.
Möglicherweise werden Sie feststellen, dass das Versorgungsziel unerreichbar erscheint. In der Beratung werden wir gemeinsam Lösungswege suchen.

4. Meine finanzielle Situation

Wieviel Geld kann ich für eine Altersvorsorge aufbringen?
Habe ich Risiken wie Berufsunfähigkeit, Pflegefall oder Tod versichert?
Habe ich eine Rücklage für Notfälle?

5. Ergebnis und finanzieller Status

Wenn die finanzielle Möglichkeit besteht, sollten Sie die eigene gesetzliche Rente durch eine zusätzliche Riester-Rente oder durch riestergeförderte Produkte ergänzen. Durch die staatliche Förderung in Form von Zulagen kann sich eine derartige Versorgungsform lohnen.

6. Lassen Sie sich beim bbk Berlin beraten

Informieren Sie sich beim bbk Berlin. In der Versicherungsberatung, die der bbk seinen Mitgliedern anbietet, erfahren Sie welche Produkte in Frage kommen könnten, welche finanziellen Eigenmittel notwendig sind.

In der Beratung werden bereits bestehende Angebote in Bezug auf Ihre persönliche Situation individuell überprüft. Sie erhalten Antworten auf Fragen wie: welche Voraussetzungen sind an derartige Verträge geknüpft, wie wird geleistet (lebenslange Rente, Auszahlungsplan etc.), mit wieviel Einsatz erhält man die maximale Förderung? Bereits bestehende Verträge sollten zur Überprüfung vorgelegt werden.

Susanne Haid  ::  Versicherungsberatung des bbk berlin

 


Aktuell: FAZ am 05.12.2013 - Sie müssen für Ihr Alter vorsorgen. Wie denn? ::  Von Melanie Mühl

Dann stehe ich schlecht da

FAZ 05.12.2013 ·  Ich kann es schon nicht mehr hören: „Sie müssen für Ihr Alter vorsorgen.“ Wie denn? Was ist in dreißig Jahren, wenn ich Mitte sechzig bin? Ich habe mal nachgerechnet.

[Auszüge] „In zwanzig Jahren werden wir uns fragen, warum wir eigentlich alle so arm sind“, sagt der Vermögensverwalter. Viele fragen sich das jetzt schon. Ich frage ihn, was ich tun kann. „Besitzen Sie eine Immobilie?“ – „Nein.“ – „Erben Sie?“ – „Nein.“ – „Dann stehen Sie ziemlich schlecht da. Sie werden später eine Mini-Rente beziehen. Sparen Sie. Fangen Sie schnell damit an, und sparen Sie möglichst viel, und zwar so, dass der Staat nicht so leicht auf Ihr Geld zugreifen kann. Investieren Sie in Aktienfonds.“

Eine kleine Rechnung: Ich bin seit etwa 13505 Tagen auf der Welt. An jedem dieser Tage hätte ich 7,40 Euro sparen müssen, um auf die vom Vermögensberater genannten 100000 Euro zu kommen. Doch je länger ich diese Zahl anstarre, desto weniger weiß ich, ob das nun viel ist oder wenig. ... den Artikel finden Sie hier

  

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