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Keine Schließung der Kommunalen Galerie in Pankow

Anlässlich der jetzt bekannt gewordene Schließungspläne wirbt der bbk berlin nachdrücklich für die Weiterführung der Kommunalen Galerie in Pankow.

In einem Schreiben an den Bezirksbürgermeister heißt es:

„Mit Entsetzen haben wir zur Kenntnis genommen, dass im Bezirk Pankow Kultureinrichtungen geschlossen werden sollen, darunter die Galerie Pankow. Diese Pläne schwächen den Bezirk und damit auch Berlin.

Ein weiterer nichtkommerzieller Ausstellungsort für Berliner Künstlerinnen und Künstler ginge mit einer Schließung der Galerie Pankow verloren. Damit würden die Arbeits- und Präsentationsmöglichkeiten vor allem für diejenigen Künstlerinnen und Künstler stark eingeschränkt werden, die jenseits des kommerziellen Kunstmarktes arbeiten. ...

Die Galerie Pankow existiert bereits über 50 Jahren und ist damit eine der ältesten kommunalen Galerien Berlins. Sie verkörpert ein demokratisches Kunstverständnis, das für alle Bevölkerungsschichten dieses Stadtteils attraktiv ist. Außerdem bieten die kommunalen Galerien ihres Bezirkes eine künstlerische Vielfalt, die in dieser Form nur über öffentliche Einrichtungen zu gewährleisten ist.

Die einzusparenden Mittel (€ 62.000,-) wiegen den kulturellen Verlust für den Bezirk Pankow und das Land Berlin natürlich nicht auf. Deshalb appellieren wir dringend an Sie, diesen wichtigen Kulturträger zu erhalten und die Galerie Pankow keinen kurzfristigen Sparplänen zu opfern."

Herbert Mondy
1. Vorsitzender des berufsverbandes bildender künstler berlin e.V.