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Hartz IV: Jobcenter droht mit Wohnungsräumung?

Atelier- oder Arbeitsflächenverlust droht?

Zahlreiche Berufskünstlerinnen und Künstler, die zum Bezug von Arbeitslosengeld II gezwungen sind, werden mittlerweile von den Jobcentern mit Aufforderungen zum Wohnungswechsel oder Zahlungskürzungen bedroht, weil sie in ihrer Wohnung auch ihren Arbeitsplatz haben.
Deshalb überschreitet die Wohnfläche oder die Miethöhe in vielen Fällen die formalen Höchstgrenzen des anerkannten Wohnbedarfes.

Das muss man nicht einfach hinnehmen!
Die „Unterkunftskosten bezahlt das Land Berlin. Die Berliner Senatssozialverwaltung hat dem bbk berlins zugesagt, dass kein Berliner Künstler durch Hartz IV seine Atelierwohnung oder seine Wohnung verliert, wenn sie für seine künstlerische Arbeit genutzt wird und deshalb zunächst die genannten Höchstgrenzen überschreitet.

Nochmals der dringende Aufruf: Wer in dieser Situation ist, muss sich unbedingt mit dem bbk berlins bzw. mit seiner Rechtsberatung in Verbindung setzten.