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Aktueller Newsletter

       newsletter 22. Mai 2018

Mitgliederversammlung mit Vorstandswahl des bbk berlin am 30.05.2018, 18 Uhr 

Liebe Künstler*innen,  

zur Mitgliederversammlung des bbk berlin am 30. Mai 2018 laden wir Euch herzlich ein.  

Turnusmäßig wird der Vorstand des bbk berlin für die nächsten zwei Jahre neu gewählt. Ebenso stehen Wahlen der Kassenprüfer*innen und der Kommissionen auf der Tagesordnung. Deshalb bitten wir um zahlreichen Besuch unserer Mitgliederversammlung. 

Der Vorstandsbericht wird Ausgangspunkt kultur- und berufspolitischer Diskussionen sein, siehe dazu Rundbrief-Seite 4-6. 

Schließlich hat der Vorstand eine Satzungsänderung beantragt, die ebenfalls Gegenstand unserer Mitgliederversammlung sein wird – dazu Rundbrief-Seite 12. (www.bbk-berlin.de/con/bbk/upload/downloads/bbk-berlin_rundbrief_2018-1_web.pdf)  

Für die Mitgliederversammlung schlagen wir folgende Tagesordnung vor: 

  1. Eröffnung und Begrüßung 
  1. Feststellung der Beschlussfähigkeit nach § 9 der Satzung 
  1. Wahl einer Versammlungsleitung / Protokollführung 
  1. Bericht des Vorstands 
  1. Diskussion zu Top 4 
  1. Bericht der Kassenprüfer*innen 
  1. Entlastung des Vorstands 
  1. Ergänzung der Geschäftsordnung des Vorstandes  
  1. Beschluss über Aufwandsentschädigung / Vergütung für Vorstandsmitglieder 
  1. Wahl einer Zählkommission 
  1. Wahl des Vorstands 
  1. Wahl der Kassenprüfer*innen 
  1. Wahl der Kommissionen 
  1. Satzungsändernde Anträge (§ 5 Aufnahme, *Schreibweise) 
  1. Verschiedenes 

Mit freundlichen Grüßen
Vorstand des bbk berlin e.V.:
 

Heidi Sill, Cornelia Renz - Sprecherinnen; Patrick Huber, Zoë Claire Miller, Herbert Mondry, Thomas Schliesser und Sophie-Therese Trenka-Dalton 

 

Weitere Informationen für diese Woche: 
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27.05.2018, 12 Uhr 

* Aufruf zur Glänzenden Kundgebung und Demo im Rahmen der Gegenproteste zur bundesweiten Großdemonstration der Rechten in Berlin 

* Treffpunkt: Park am Weinberg
Der bbk berlin unterstützt die VIELEN e.V.
 

Für den 27. Mai ruft die AFD zu einer bundesweiten Demonstration in Berlin auf, und die Stadt muss mit der größten rechten Demonstration nach dem Ende des Nationalsozialismus rechnen. Das ist eine Provokation für alle, die sich für eine offene Gesellschaft einsetzen und gegen rassistische, antisemitische und andere diskriminierende Positionen wehren, so auch für uns als DIE VIELEN.  DIE VIELEN ist ein Zusammenschluss von Künstler*innen, Ensembles und Akteur*innen der freien darstellenden Künste. Theater und Kunst machen heißt für DIE VIELEN, an einer Gesellschaft zu arbeiten, die sich aus Menschen aller Hautfarben und Geschlechtervariationen, vieler sexueller Orientierungen, unterschiedlichster Bedürfnisse und Fähigkeiten, aus Gläubigen und Nicht-Gläubigen zusammensetzt und auf deren Gleichberechtigung beruht. weitere Infos: 

front_content.php?idart=5653&refId=199

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01. Juni 2018, 19.30 bis ca. 21.30h  

* Kunstfreiheit vs. Machtkritik  
Podiumsdiskussion am Fr. 01. Juni 2018 19.30-ca. 21.30h
 
im Projektraum des Deutschen Künstlerbundes, Markgrafenstraße 67, 10969 Berlin.
 
Eine Kooperationsveranstaltung der IGBK, des Deutschen Künstlerbundes und des Internationalen Theaterinstituts (ITI) Deutschland

Eintritt frei. Die verfügbaren Plätze sind begrenzt. Anmeldung erforderlich bis zum 28. Mai 2018 unter
juni@igbk.de.

Veranstaltungsort: Deutscher Künstlerbund Projektraum
Markgrafenstraße 67
, 10969 Berlin

https://www.igbk.de/index.php/de/14-projekte/749-kunstfreiheit

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Am 25. Mai 2018 tritt die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft.

https://dsgvo-gesetz.de/

Der bbk berlin wurde um Information dazu gebeten. Für Künstler*innen, die auf Ihren Websites keine Kontaktformulare oder Newsletteranmeldungen installiert haben, muss die DSGVO ersteinmal keine Panik auslösen. Sollten Sie von Zeit zu Zeit Rundmails über Ihre künstlerischen Aktivitäten an eine eigene, von Ihnen erstellte Mailingliste versenden, setzen Sie bitte unten immer den Zusatz über eine "unsuscribe" - "Abmelde"-Funktion hinzu, mit der ausdrücklichen Erklärung, auch alle weiteren personenbezogenen Daten, die mit dieser Mailadrasse in Verbindung stehen, ebenfalls endgültig zu löschen.

Wir werden im Laufe der kommenden Woche noch weitere Tipps zusammenstellen.

Sie können sich informieren unter:

https://www.content-iq.com/2018/03/22/dsgvo-fuer-einzelunternehmer-und-freelancer/

und unter https://drschwenke.de/datenschutz/

Bei Verwenung von Newsletteranmeldungen oder Kontaktformularen auf der Website:
https://drschwenke.de/mailchimp-newsletter-datenschutz-muster-checkliste/

Für Kleinunternehmer und privat kostenlos! : https://datenschutz-generator.de/
Bitte die Konditionen beachten.

mit kollegialen Grüßen

 

bbk berlin


       newsletter 4. Mai 2018

Liebe Künstler*innen, der bbk berlin informiert: 

IFSE - Studie zur Lage der Künstler*innen in Berlin: 

berufsverband bildender künstler*innen berlin

fordert Senat zum Handeln auf 

 

Heute hat sich der Vorstand des bbk berlin an Kultursenator Lederer gewandt. Die Ergebnisse der Untersuchung des Institutes für Strategieentwicklung "Zur Lage der Bildenden Künstler*innen in Berlin", die vor einer Woche öffentlich gemacht wurden, sind eine Handlungsaufforderung an die Berliner Politik. 

Wie aus der Studie hervorging ermöglichen Berliner Bildenden Künstler*innen jährlich tausende von Ausstellungen. Die 1.700 Teilnehmer*innen der Umfrage gaben an, in den letzten drei Jahren ungefähr 3.200 Einzel- und 10.000 Gruppenausstellungen bestritten zu haben, – davon fanden rund 40% dieser Ausstellungsaktivitäten in Berlin statt. Durch ihre Mitwirkung an nationalen und internationalen Ausstellungsvorhaben tragen die Bildenden Künstler*innen also einen substantiellen Teil zum Berliner Kunst- und Kulturangebot und damit wesentlich zum Ruf Berlins als Kunst-und Kulturmetropole bei. So liegt es auch in der Verantwortung der Berliner Landespolitik, ihnen dafür ausreichende Rahmenbedingungen zu schaffen. 

Denn die Studie belegt ebenso einen deutlichen Gender-Pay-Gap, der in Berlin bei knapp 30% liegt, das ist auch auf dem Kunstmarkt kein Geheimnis. Besonders betroffen: Alleinerziehende und Familien. Wie begegnen wir zukünftig diesem Ungleichgewicht und welche Förderinstrumente können an dieser Stelle greifen?  

Die derzeitigen 55 Recherchestipendien für Bildende Künstler*innen können da nur der Beginn eines Ausbaus der Künstlereinzelförderung sein, denn diese entwickelt über den Einzelfall hinaus eine große Breiten-und Tiefenwirkung. Die Studie zeigt, dass der Vorschlag vom bbk berlin und der Koalition der Freien Szene, annähernd 350 "Zeitstipendien" jährlich zu vergeben, gut begründet ist. Eine Sofortmaßnahme: Aufhebung der "2-Jahres-Bewerbungssperre", die ausschließlich für Bildende Künstler*innen festgelegt wurde und sowohl für die Arbeits- wie für die Recherchestipendien gilt. 

Auch die Atelierproblematik muss in ihrer Dramatik öffentlich werden. Die Kulturverwaltung verweist auf ihr "Arbeitsraumprogramm" und dass viel Geld dafür bereitgestellt wird – Geld, das jedoch kaum bei den Künstler*innen ankommt! 2018 und 2019 können nach aktuellem Stand – soweit die Verwaltung das Atelierbüro überhaupt informiert – weniger als 100 bezahlbare Ateliers im "ARP" neu angeboten werden. Gleichzeitig verlieren wir jedoch pro Jahr 350 bezahlbare Ateliers, was konservativ gerechnet ist. Nicht einmal ein Drittel der jährlichen Verluste können so ausgeglichen werden. Das ist viel weniger, als auch der Senat selbst für erforderlich hält.  

Eine konzeptionelle Abstimmung mit dem bbk berlin und dem Atelierbeauftragten ist dringlich, um kurzfristig dem wachsenden Atelier- und Arbeitsraumnotstand Einhalt bieten zu können.  

 

Cornelia Renz und Heidi Sill,
Sprecherinnen des bbk berlin
 

Das IFSE plant den kostenlosen Download der Studie ab 10. Mai auf seiner Website: 

http://www.ifse.de/pressespiegel-und-neuigkeiten/einzelansicht/article/studio-berlin-iii.html

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Ausschreibungen und Wettbewerbe finden Sie unter:
front_content.php?idcat=25
 

Mit kollegialen Grüßen
bbk berlin
 

  

bbk berlin e.V.

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