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Künstler*innen vs. Creatives?

Perspektiven der Stadtentwicklung im Zeichen der Kreativwirtschaft, Mittwoch 22.02.2017, 18:00 - 21:00
Ort: Haus der Berliner Festspiele, Kassenhalle, Eintritt frei

18:30 Uhr Keynote Soenke Zehle (Medientheoretiker, HbK Saar, Saarbrücken)

19:00 Uhr Panel Global – Creative Classes und Großes Geld
Eva de Klerk (Künstlerin und Initiatorin der NDSM Werftinitiative, Amsterdam)
Mat Dryhurst (Musiker und Entrepreneur, gray area, San Francisco / Berlin)
William Chamberlain (Social Entrepreneur, CreativeWick, London)
Moderation Markus Bader (Raumlabor Berlin)

20:00 Uhr Performance: „o.T.“ (Harald Berger / Markus Krämer & bbm)

20:30 Uhr Panel Lokal – Berliner Weg zwischen Schutzraum und Bottom-Up-Initiativen
Klaus Lederer (DIE LINKE, Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa, Berlin)
Werner Landwehr (Regionalleiter GLS Bank, Berlin)
Daniela Brahm (Künsterin und Raumproduzentin, Ex-Rotaprint, Berlin)
Florian Schmidt (Baustadtrat Friedrichshhain/Kreuzberg, ehem. Atelierbeauftragter, Berlin)
Moderation: Christoph Twickel (Journalist, Hamburg)

Metropolen weltweit betrachten ihre Kunst-, Musik- und Clubszene als Faktor für wirtschaftliches Wachstum. In Städten wie San Francisco, New York, London, Amsterdam und Berlin ist die Start-Up-Szene zu einem Katalysator neuen wirtschaftlichen Wachstums geworden. Zugleich arbeiten immer mehr Künstler*innen mit neuen digitalen Technologien, vor allem in der Musik wie in der Video- und Fotokunst. Unter dem jungen Begriff „Kreativwirtschaft“ floriert die Start-Up-Kultur in all diesen Metropolen – unterstützt durch gezielte Wirtschaftsförderungspolitik –, während Künstler*innen unter zunehmender Raumknappheit und rasant steigenden Mieten leiden. Vor allem für künstlerische Sub- und Gegenkulturen wird die Situation immer heikler: Den Protagonist*innen der Freien Szene, Initiativen, Projekträumen und Künstler*innen-Coops schwinden finanzierbare Arbeitsräume und damit die Grundlage ihrer Arbeit. In einer zweiteiligen Paneldiskussion kommen Akteur*innen aus den Feldern der Kunst, der Politik, der Wirtschaft und der Wissenschaft zusammen, um Chancen und Gefahren dieser Entwicklung zu diskutieren.

  

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