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Nacht und Tag in den Gerichtshöfen Wedding - der Kunststandort ist bedroht.

Am letzten Samstag machte die Aktion "Nacht und Tag in den Gerichtshöfen" auf den Kultur- und Gewerbestandort in Gefahr aufmerksam. Die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft und Eigentümerin Gesobau sagt allerdings, dass niemand vertrieben werden soll, obwohl ein Neubau, der Flächen für studentisches Wohnen schaffen soll, die teilweise lärmintensiven Gewerbe durchaus bedrohen könnte.

In einem Mediationsverfahren wird derzeit geprüft, ob es einen tragfähigen und umsetzbaren Kompromiss geben kann, der die unterschiedlichen Nutzungen nicht gegeneinander ausspielt und auch weiterhin gewährleistet, dass die Gerichtshöfe als ein einzigartiger Ort, welcher Kunst, Kultur und wohnortnahes Gewerbe vereint, bestehen bleiben.

Vor dem Hintergrund, dass Berlin auf eine Gewerberaumkrise zusteuert und die Abwanderung von Künstler*innen bereits harte Realität wird, sind die Gerichtshöfe in ihrer Vielfalt ein sehr wichtiger Ort für Berlin.

Martin Schwegmann

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Sa 23.09.2017 | 11:10 | kulturradio am Morgen

KULTUR AKTUELL - Nacht und Tag in den Gerichtshöfen Wedding

Heute laden etwa 30 der 80 Künstlerinnen und Künstler in den Weddinger Gerichtshöfen ein - einem der größten Kunstquartiere in Deutschland. Doch der Kunststandort ist bedroht. Die Gerichtshöfe gehören der landeseigenen GESOBau - und die soll im wachsenden Berlin Wohnraum schaffen. Noch ein Fall also der Verdrängung von Künstlern nach dem alarmierenden Verkauf der Uferhallen? Michaela Gericke berichtet.

Zum Nachhören:
https://www.kulturradio.de/av/programm/kultur_aktuell/2017/kultur_aktuell_3098.html

  

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