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Wenn Kunst etwas kostet, dann ist es ein Skandal! 

Pressemitteilung zum „Skandal“ um die Kunst am Bau an der Charité

Das meint der Bund der Steuerzahler und stellt gleich die Anweisung Bau des Landes Berlin und die darin enthaltene Regelung für Kunst am Bau und Kunst im Stadtraum insgesamt in Frage. Wir erleben die Wiederauferstehung der Kunst- und Geistfeindlichkeit, mit welcher der Bund der Steuerzahler bereits 1987 gegen den Skulpturenboulevard Sturm gelaufen ist. Neu ist aber, dass der Bund der Steuerzahler nun in der AFD eine Partei des Berliner Abgeordnetenhauses als einen kunstfeindlichen Partner gefunden hat. Dass Kunst und Kultur integrale Bestandteile unserer modernen deutschen demokratischen Gesellschaft sind, wollen sie nicht anerkennen.  

Wenn der Bund der Steuerzahler etwas kritisieren möchte, dann wären das die hohen Verfahrenskosten von mehr als 100.000 Euro, die aus den Mitteln für die Kunst entnommen werden. Diesen kann nur begegnet werden durch eine Durchführung von Kunstwettbewerben durch die öffentliche Verwaltung selbst. Dafür ist eine Personalaufstockung in den Verwaltungen notwendig.  

Der Bund der Steuerzahler sollte endlich anerkennen, dass die Anweisung Bau des Landes Berlin mit ihren Richtlinien für Kunst am Bau und Kunst im Stadtraum Teil öffentlicher Baukultur ist. Und auch Kunst und künstlerische Arbeit hat einen angemessenen Preis. 

 

Büro für Kunst im öffentlichen Raum
Dr. Elfriede Müller
 
Kulturwerk des bbk berlin
 
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