Aktuelles   –   Kontakt   –   Drucken

Zurück zur Übersicht

PM: Für die Erhaltung und Entwicklung von Orten künstlerischer Arbeit in Berlin!

Pressemitteilung vom 25. April 2018

Für die Erhaltung und Entwicklung von Orten künstlerischer Arbeit in Berlin!

Berliner Initiativkreis für Orte künstlerischer Arbeit hat sich konstituiert

Ein Beirat des Atelierbeauftragten Berlins

Unter der Moderation des Atelierbeauftragten für Berlin, Dr. Martin Schwegmann, hat sich der Berliner Initiativkreis für Orte künstlerischer Arbeit konstituiert. Ziel der Initiative ist es, überparteilich und Ebenen übergreifend und aus verschiedenen Blickwinkeln Kompetenzen einzubringen und die Sicherung, den Ausbau und die künftige Entwicklung von Orten für künstlerische Arbeit zu unterstützen.
Im Kreis arbeiten mit:

  • Klaus Mindrup (SPD), Mitglied des Bundestages aus dem Wahlkreis Pankow,
  • Juliane Witt (Die.Linke), Bezirksstadträtin für Kultur und Facility Management aus Marzahn-Hellersdorf,
  • Florian Schmidt (B’90/Die Grünen), Baustadtrat und ehemaliger Atelierbeauftragter aus Friedrichshain-Kreuzberg,
  • Christian Goiny (CDU), Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und haushaltspolitischer Sprecher aus dem Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf,
  • Wibke Behrens, Stellv. Vorsitzende FA XII Kulturpolitik, SPD-Berlin, Sprecherin der Kulturpolitischen Gesellschaft Berlin+Brandenburg.

Darüber hinaus wirken die Architektengruppe raumlaborberlin und das Zentrum für Kunst und Urbanistik (ZK/U) mit.

Die Mitglieder des Initiativkreises unterstützen die Entwicklung von Strategien für die Erhaltung und für die Neuerschließung bezahlbarer Arbeitsräume für Künstlerinnen und Künstler und deren Umsetzung. Inhaltliche Schwerpunkte des Initiativkreises: In der wachsenden Stadt Berlin ist die Fokussierung auf eine an die Berliner Tradition anknüpfende Nutzungsmischung von Wohnen, Gewerbe, aber auch Kunst, Kultur und Sozialem, sowohl in alten wie in neuen Stadtquartieren zentral. Auch die nachhaltige, vor allem dauerhafte Standortentwicklung und -sicherung, das Sichern von Bauland und passgenaue Eigentümer- und Betreibermodelle wurden in der ersten Beratung debattiert. Spekulationssichere Zwischennutzungen sind in der aktuellen Phase der Hauptstadtentwicklung auch als kurzfristige Option Arbeitsräume für die Künste zu schaffen weiterhin ein wichtiger Entwicklungsbaustein.

Um diese Themen auf Bundes-, Landes- und Bezirksebene, sowie mit Akteur*innen und politischen Gremien anzusprechen und zu vermitteln, wird der Initiativkreis auch direkt vor Ort in den Austausch mit lokalen Akteur*innen gehen. 

Dr. Martin Schwegmann, Atelierbeauftragter:

"Berlin lebt von Kunst und Kultur. Aber angesichts rasant steigender Mieten wird es für Künstler*innen immer schwieriger, bezahlbare Arbeitsräume in Berlin zu finden – und ohne Ateliers gibt es keine Kunst.

Jetzt wollen sich kompetente Persönlichkeiten aus der Berliner Politik und Gesellschaft dafür engagieren, dass Berlin seinen Künstler*innen auch in Zukunft Arbeitsmöglichkeiten und Perspektiven bieten kann. Das ist ein Signal der Ermutigung für Kunst und Künstler*innen in Berlin."

  

bbk berlin e.V.

Köthener Straße 44
10963 Berlin

tel 030 230899-0
fax 030 230899-19

info@bbk-berlin.de