Berlin Institut für Chemie und Biochemie
Kunst im öffentlichen Raum
Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt
Teilnahmebedingungen
Kunst am Bau Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin, Takustraße 3, 14195 Berlin
Teilnahmeberechtigt
Professionell tätige bildende Künstlerinnen und Künstler sowie Arbeitsgemeinschaften von professionell tätigen bildenden Künstlerinnen und Künstlern.
Art des Wettbewerbsverfahrens
Die Auslobung erfolgt als offener, zweiphasiger Kunstwettbewerb.
Kostenrahmen Realisierung
Für die Realisierung der Kunst am Bau für das Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin in der Takustraße 3, 2. Bauabschnitt, stehen insgesamt bis zu 336.000 EUR (dreihundertsechsunddreißigtausend Euro) inkl. MwSt. für Honorare, Regie-, Material- und Herstellungskosten einschließlich aller Nebenkosten zur Verfügung.
Aufwandsentschädigung
Die Teilnehmenden der ersten Wettbewerbsphase erhalten keine Aufwandsentschädigung.
Jede/jeder Wettbewerbsteilnehmerin/Wettbewerbsteilnehmer (bis zu 12 Einzelbewerbungen oder Arbeitsgemeinschaften) der zweiten Wettbewerbsphase erhält eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 4.100 EUR (viertausendeinhundert Euro) inkl. MwSt., sofern eine den Auslobungsbedingungen entsprechende Arbeit fristgerecht eingereicht wird. Arbeitsgemeinschaften erhalten wie die Einzelbewerbungen ebenfalls 4.100 Euro brutto.
Im Falle einer Beauftragung wird die Aufwandsentschädigung auf das Künstlerinnen-/Künstlerhonorar angerechnet.
Preise
Für Preisgelder ist eine Preissumme von insgesamt 12.000 € (zwölftausend Euro) inkl. MwSt. vorgesehen. Die Summen teilen sich wie folgt auf:
1. Preis 7.000 € brutto
2. Preis 3.000 € brutto
3. Preis 2.000 € brutto
Eine Änderung von Anzahl und Höhe der Preise unter Ausschöpfung der gesamten Summe von 12.000 € brutto ist nur unter einstimmigem Beschluss des Preisgerichts möglich.
Im Falle einer Beauftragung wird das Preisgeld auf das Künstlerinnen-/Künstlerhonorar angerechnet.
Gegenstand des Kunstwettbewerbs
Gegenstand des Kunstwettbewerbs sind Entwurf und Ausführung der Kunst am Bau für das Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin am Standort Takustraße 3 im Bezirk Steglitz-Zehlendorf von Berlin.
Aufgabe des Kunstwettbewerbs
Aufgabe des Wettbewerbs ist es, für den Standort Kunst am Bau zu entwickeln, welche einen identitätsstiftenden Bezug zur Bildungs- und Forschungseinrichtung, deren Architektur und räumlichen Kontext herstellt. Sie soll zur reflektierenden Auseinandersetzung mit Wissenschaft, Experiment und Transformation anregen und kann dabei auch Aspekte der Welt der Chemie künstlerisch aufgreifen.
Gesucht wird ein eigenständiges Kunstwerk, das in künstlerischer Qualität und Aussagekraft überzeugt und eigens für diese Wettbewerbsaufgabe auf Grundlage des individuellen künstlerischen Schaffens entwickelt wird.
Anlass
Das Institut für Chemie und Biochemie gehört zum Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie der Freien Universität Berlin. Dieser Fachbereich bietet ein breites Spektrum an Studien-, Forschungs- und Weiterbildungsprogrammen. In über 80 Arbeitsgruppen widmen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dort grundlegenden sowie anwendungsorientierten Fragestellungen. Für rund 4.200 Studierende und Promovierende bietet der Fachbereich Bachelor, Master- und Lehramtsstudiengänge sowie Graduiertenprogramme an.
Etwa 1.000 Studierende absolvieren derzeit das Fach Chemie an der Freien Universität Berlin. In der Lehre ist das Institut zentral für die chemischen Kernfächer sowie die Chemiedidaktik zuständig – insbesondere in den Studiengängen Chemie (Bachelor, Master) und Chemie-Lehramt. Außerdem sind im Fachbereich Chemie derzeit 29 Forschungsgruppen aktiv, die ein breites Spektrum an Grundlagen- und anwendungsorientierter Forschung abdecken.
Räumlich ist das Institut für Chemie und Biochemie in zwei Gebäuden auf dem Dahlemer Campus verortet: Arnimallee 22 (1. Bauabschnitt) und Takustraße 3 (2. Bauabschnitt). In dem aus den 1970er Jahren stammenden Gebäudekomplex in der Takustraße 3, wo die Arbeitsgruppen der organischen und anorganischen Chemie angesiedelt werden, laufen derzeit umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen unter anderem in den Bereichen der Gebäudetechnik und der Energieeffizienzsteigerung. Das Bestandsgebäude erhält unter anderem eine aufgestockte Technikzentrale sowie einen neuen Haupteingang, der in den zentralen Mittelflü-gel verlegt wird. Hier entstehen ein großzügiges Foyer sowie eine Brücke über den Senkgarten, die zu einer vorgelagerten Terrasse führen soll.
Das Programm Kunst am Bau des Landes Berlin ist integraler Bestandteil öffentlicher Baukultur im Land Berlin. In Verbindung mit der Baumaßnahme Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin (2. Bauabschnitt) lobt das Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SenKultGZ) in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (SenStadt), der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege (SenWGP) und der Freien Universität Berlin, Institut für Chemie und Bioc