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Deutsche Botschaft Wien

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 2
Ansprechpartner
Birgit Jacke-Ziegert
Adresse
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Telefonnummer
+49 30 18401-9201
E-Mail
KaB-DBWien@bbr.bund.de

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Professionelle Bildende Künstler*innen
Örtliche Begrenzung
keine
Thema
Kunst am Bau

Kunst-am-Bau-Wettbewerb Deutsche Botschaft Wien: Nicht offener, einphasiger Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerberverfahren

Bauherrin: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Nutzer: Deutsche Botschaft Wien

Ausloberin, Koordination und Durchführung: Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Referat A 2 – Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsbau, Landschafts- und Innenarchitektur, Kunst am Bau, Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin, Beate Hückelheim-Kaune (Referatsleitung), Birgit Jacke-Ziegert (Projektleitung)

Wettbewerbsaufgabe

Für die Deutsche Botschaft in Wien wird derzeit ein Neubau für die gemeinsame Kanzlei der bilateralen Botschaft und der OSZE-Vertretung sowie für die Residenz des bilateralen Botschafters errichtet. Das Grundstück liegt im 3. Bezirk der Stadt und ermöglicht von drei Straßenseiten Einblicke auf das Grundstück. Der neue Gebäudekomplex besteht aus zwei zusammenhängenden Kuben für die Kanzlei und Residenz. Polygonale Formen mit unterschiedlich hohen Pflanzstrukturen und integrierten Sitzflächen gliedern den Außenraum in verschiedene Gartenbereiche und binden den überwiegend alten Baumbestand in die Außenanlagengestaltung ein. Einzelne Gartenbereiche können von Gästen der Botschaft, Visabesucherinnen und -besucher oder Beschäftigten genutzt werden.

Für ausgewählte Bereiche in den Außenanlagen der Deutschen Botschaft in Wien soll eine Skulptur, Plastik oder Installation entwickelt werden. Je nach künstlerischem Konzept können es eine oder mehrere Kunstwerke sein.

Die Kunst-am-Bau-Arbeit soll durch hervorragende künstlerische Qualität und Aussagekraft beeindrucken und dabei dem Anspruch des Ortes angemessen sein. Die Kunst soll die Besucherinnen und Besucher bzw. die Beschäftigten zu Reflexionen, zum Austausch oder zum Verweilen einladen. Aufgrund der Einsehbarkeit des Grundstücks sollte das Kunstwerk auch vom Gehweg aus sichtbar sein und so in den öffentlichen Raum hineinwirken.

Realisierungssumme: 136.000 Euro inkl. MwSt.

Aufwandsentschädigung und Preisgelder

Die für den Wettbewerb ausgewählten Teilnehmenden erhalten bei Einreichung einer prüffähigen Wettbewerbsarbeit eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 1.350 Euro (netto).

Es wird zusätzlich eine Preissumme von insgesamt 4.500 Euro (netto) ausgelobt. Diese teilt sich wie folgt auf: 1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 2.000 Euro.

Preisgericht

Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

  • Dr. Gabriele Knapstein, Leiterin Hamburger Bahnhof Berlin
  • Karola Kraus, Direktorin des Museums Moderner Kunst Stiftung Ludwig (MUMOK), Wien
  • Kang Sunkoo, Künstler, Basel
  • Dagmar Schmidt, Künstlerin, Langenhagen

Stellvertretende Fachpreisrichterinnen und Fachpreisrichter

  • Veronike Hinsberg, Künstlerin Berlin
  • Dr. Martin Seidel, Kunsthistoriker, Bonn, angefragt

Sachpreisrichterinnen und Sachpreisrichter

  • Prof. Benedikt Schulz, Schulz und Schulz Architekten
  • NN, Auswärtiges Amt/Botschaft Wien
  • Petra Wesseler, Präsidentin Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Stellvertretende Sachpreisrichter

  • NN, persönlicher Vertreter des Architekten/Landschaftsarchitekten
  • NN, Auswärtiges Amt/Botschaft Wien
  • Hans-Joachim Runkel, Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

Das Wettbewerbsverfahren erfolgt gemäß Leitfaden Kunst am Bau (2012) und in Anlehnung an die Richtlinie für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Die Wettbewerbssprache ist deutsch.

Von einem Auswahlgremium werden im vorgeschalteten Bewerberverfahren bis zu 15 Künstler/-innen/-gruppen zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt.

Terminübersicht

Abgabe Bewerbung: Die Bewerbungen müssen bis zum 03.06.2021, 16.00 Uhr im BBR eingegangen sein. Es gilt der Zeitpunkt des Zuganges und nicht das Datum des Poststempels.

Auswahlgremium: Voraussichtlich 13.07.2021

Bereitstellung der Auslobungsunterlagen: Voraussichtlich 27.07.2021

Rückfragen, schriftlich bis     Voraussichtlich 15.08.2021

Rückfragenkolloquium          Voraussichtlich 17.08.2021

Abgabe der Wettbewerbsarbeiten     Voraussichtlich 12.10.2021

Preisgericht    Voraussichtlich 17.11.2021

Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten im Anschluss   

Rückfragen

Rückfragen zum Bewerberverfahren stellen Sie bitte ausschliesslich schriftlich über folgende E-Mail-Adresse: KaB-DBWien@bbr.bund.de

Adresse für Einreichungen: Der Bewerberbogen mit Vita, Ausstellungsverzeichnis und Referenzprojekten ist mit dem vorgegebenen farbigen Verfahrens-Etikett versehen, in Papierform einzureichen beim:

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR
Ref. A 2, Kennwort: KaB – DB Wien
Straße des 17. Juni 112
10623 Berlin

Eine Einreichung der Unterlagen per E-Mail ist nicht möglich. Bewerbungen außerhalb des formalisierten Verfahrens sind nicht zulässig. Eine Rückgabe der Unterlagen erfolgt nicht.