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EDGE East Side Berlin Kunst am Bau Bewerbungsverfahren

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Della S.á r.l.
Ansprechpartner
Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung
Adresse
Boulevard Grande Duchesse Charlotte 46, L 1330 Luxembourg
Telefonnummer
+49.30.2175 1920
E-Mail
rueckfragen@eastside-competition.com

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Professionelle Bildende Künstler*innen
Örtliche Begrenzung
international
Einschränkung
Europa-weit
Thema
Kunst im öffentlichen Raum
  • Titel:  Edge East Side Berlin, Kunst am Bau
  • Bewerbungsfrist:  10.12.2020 (15.00 Uhr Bewerbungsschluss)
  • Auslober:  Della S.á r.l., Boulevard Grande Duchesse Charlotte 46, L 1330 Luxembourg
  • Wettbewerbskoordination:  Fiebig Schönwälder Zimmer, Architektur + Stadtplanung, Bülowstraße 66, 10783 Berlin. rueckfragen@eastside-competition.com.
  • Bewerbungsbogen/Informationen unter:  https://eastside-competition.com/
  • Wettbewerbsart:  Offener zweiphasiger anonymer Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem nicht anonymen Bewerbungsverfahren, europaweit ausgelobt. Aus den Beiträgen der ersten Wettbewerbsphase sollen bis zu zwanzig Entwürfe für die zweite Wettbewerbsphase ausgewählt werden.
  • Teilnahmeberechtigung:  Professionelle bildende Künstler, als Einzelpersonen oder in Form einer Bewerbergemeinschaft ggf. mit Landschaftsarchitekten, die zum Zeitpunkt der Auslobung ihren ständigen Wohnsitz und/oder Geschäftssitz in der Bundesrepublik Deutschland und/ oder Europa haben.
  • Wettbewerbsobjekt:  Der Büroturm EDGE East Side wird in naher Zukunft den architektonischen Hochpunkt an der Warschauer Straße bilden. Das Gebäude entsteht am dynamischen Drehkreuz Warschauer Straße, zwischen den neuen Bürolandschaften und Kreativräumen, Verkehrslärm und Cafés. An diesem Ort begegnen sich die Clubszene, die Touristen, die Arbeitenden, die Besucher, die Durchreisenden und die Anwohner. Der Entwurf des Architekturbüros BIG (Bjarke Ingels Group) vereint die Anforderungen an nachhaltige Gebäude mit der Architektursprache des Lokalen. Die Gliederung der modernen Fassade – der „Berliner Block“ in die Höhe versetzt – ist ein bauliches Zitat zur Stadtgeschichte Berlins. Der zweigeschossige Sockel des Gebäudes und die Plattform mit den öffentlich zugänglichen Bereichen werden den zentralen „Eingang“ in das neue Stadtquartier bilden.
  • Wettbewerbsaufgabe:  Gesucht werden künstlerische Arbeiten, die den Ort in seinem öffentlichen Charakter stützen, ihm eine eindeutige räumliche Präsenz zuschreiben und die Aufenthaltsqualität signifikant verbessern.  Der Ort soll ein authentischer, städtebaulicher Baustein des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg werden, der zugleich mit den Spannungen umgehen und ein Bewusstsein für Gegensätze aufzeigen kann, ohne sie auszuschließen.  Es ist ausdrücklich gewünscht, dass der transformative, hochdynamische Charakter und die vielfältige Kiezkultur die Grundlagen des Konzeptes der künstlerischen Arbeit sind. Die Aufgabenstellung erfordert daher eine intensive künstlerische und konzeptionelle Auseinandersetzung mit den Anforderungen des Ortes. Gewünscht ist ferner, dass das Kunstwerk einen zukunftsweisenden Ausdruck aufweist.  Für die Wettbewerbsaufgabe stehen die ausgewiesenen Flächen der Plattform, die Treppenanlage einschließlich der Treppenwangen sowie die umlaufenden Fassadenbänder zur Verfügung.  In die Arbeiten können alle ausgelobten Flächen, innerhalb der vorausgesetzten notwendigen Restriktionen in Art und Maß der Nutzung, frei einbezogen und bearbeitet werden.  Die Plattform des Gebäudesockels (1. Obergeschoss) und die Treppenanlage bestehen bereits als Bauwerk und fungieren als infrastrukturelles Gelenk zwischen der Warschauer Brücke, der East Side Mall, der Tamara-Danz-Straße und dem zukünftigen Eingang des EDGE East Side.
  • Geforderte Leistungen Bewerbungsverfahren:  Mindestanforderungen zu erfüllen: 1. Ein Referenzprojekt, welches sich im weitesten Sinne dem Bereich „Kunst am Bau“ und/oder „Kunst im Stadtraum“ zuordnen lässt. 2. Ein Referenzprojekt, welches in den letzten 10 Jahren (Fertigstellung 2012 – 2020) umgesetzt wurde. 3. Ein Referenzprojekt mit Realisierungskosten (ggf. geschätzte Ausführungskosten) von mind. 25.000 € (brutto). Für junge Künstler*innen (Geburtsjahrgang ab 1985 bzw. Studienabschluss ab 2010) gilt, dass nur einer der drei Punkte der Mindestanforderungen nachgewiesen werden muss. Die Teilnehmerbegrenzung liegt bei 150 Teilnehmern. Sollten mehr als 150 teilnahmeberechtigte Bewerbungen erfolgen, wird ein Losverfahren durchgeführt. Bewerbungsformular, Vita, drei Referenzprojekte.
  • Realisierungsbetrag:  350.000 Euro (netto). Die Teilnehmenden der zweiten Wettbewerbsphase erhalten ein Bearbeitungshonorar von 2.000 Euro (netto). Zusätzlich steht eine Gesamtpreissumme von 20.000 Euro (netto) zur Verfügung.
Link zur Ausschreibung / Website