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Erinnerungs- und Gedenkort Roedeliusplatz Berlin-Lichtenberg

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Ansprechpartner
Katrin Roeseler-Soult
Adresse
Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin
Telefonnummer
030-902963301
E-Mail
katrin.roeseler-soult@lichtenberg.berlin.de

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Künstler*innen in Berlin und Brandenburg
Örtliche Begrenzung
Bundesland berlin- und brandenburgweit
Thema
Kunst im öffentlichen Raum
  • Titel:  Erinnerungs- und Gedenkort Roedeliusplatz in Berlin-Lichtenberg
  • Bewerbungsfrist:  29.06.2020 um 15.00 Uhr
  • Auslober:  Bezirksamt Lichtenberg von Berlin, Abteilung Personal, Finanzen, Immobilien und Kultur, 10360 Berlin.
  • Wettbewerbskoordination:  @email
  • Rückfragen zum Bewerbungsverfahren bis 29.06.2020,  15:00 Uhr möglich unter: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/309 sowie bei Frau Susanne Stöcks, Tel. 0761 774 55 33 von Mo – Do,  7:30 – 15:00 Uhr und Fr 7:30 – 12:30 Uhr und E-Mail:  @email.
  • Auslobung/Unterlagen unter:  https://www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/309
  • Information unter https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung.936411.php
  • Wettbewerbsart:  Nichtoffener einphasiger und anonymer Kunstwettbewerb mit vorgeschaltetem berlin- und brandenburg-weitem offenen Teilnahmewettbewerb. Aus den Bewerbungen des Teilnahmewettbewerbs sollen bis zu zehn Künster*innen/-Gruppen für den nicht offenen Wettbewerb ausgewählt werden.
  • Teilnahmeberechtigung:  Teilnahmeberechtigt sind Künstler*innen sowie Künstler*innengruppen, die in Berlin und Brandenburg leben und arbeiten. Bewerbungen junger Künstler*innen sollen berücksichtigt werden.
  • Wettbewerbsobjekt:  Der Bezirk Lichtenberg (Bezirksamt, Bezirksverordnetenversammlung) hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der von 1945 bis 1989 am Roedeliusplatz angesiedelten Institutionen im Rahmen eines Runden Tisches aufzuarbeiten und einen Erinnerungs- und Gedenkort für die Opfer der Gerichtsbarkeit der Sowjetischen Militäradministration (SMAD) und der später von der DDR Staatssicherheit übernommenen Einrichtungen am Roedeliusplatz sowie einen Ort der politischen Bildung zu schaffen. In Abstimmung mit der Koptischen Kirche soll hier ein lebendiger Stadtplatz für die Lichtenberger Bevölkerung entstehen, der die Geschichte des Ortes reflektiert. Am Roedeliusplatz befanden sich zahlreiche Einrichtungen der SMAD, vor allem die zentrale Militärgerichtsbarkeit, die sowohl für eigene Militärangehörige wie auch für die deutsche Bevölkerung zuständig war und eine Fülle von Todesurteilen und schwere Haftstrafen verhängte. Dabei nutzte die SMAD vor allem die Gebäude des heutigen Amtsgerichtes sowie die heutige Haftanstalt und das heutige Finanzamt II. Die beiden letzteren sind auch die ersten Einrichtungen, die beim Aufbau der Staatssicherheit der DDR unter Erich Mielke Verwendung fanden. Auch im Gerichtsgebäude fanden zahlreiche politische Prozesse statt, deren Opfer zu gedenken ist.
  • Wettbewerbsaufgabe:  Ziel des Wettbewerbes ist ein künstlerisches Denkzeichen, dass auf den Standort, die Gebäude (Amtsgericht, Finanzamt, Gefängnis, Schottstr. 6) und deren Geschichte verweist. Das Denkzeichen soll sich in die Platzsituation einpassen und im Kontext zur Koptisch Orthodoxen Kirche St. Antonius stehen. Der Standort für die künstlerische Gestaltung wird auf die nordöstliche Platzecke festgelegt (Lageplan). In der Lageplanung ist die maximale Fläche für ein mögliches Fundament eingezeichnet. Dabei kann die künstlerische Gestaltung oberhalb des vorgezeichneten Fundaments in die östliche Richtung weiter ausgreifen, in die nördliche und südliche Richtung nicht. Die maximale Höhe des Denkzeichens wird mit 3 Metern festgelegt.
  • Geforderte Leistungen Teilnahmewettbewerb (Bewerbungsverfahren):  Die Teilnahme am Bewerbungsverfahren erfolgt ausschließlich per Internet-Formular unter der Adresse: https://www.wettbewerbe-aktuell.de/onlineverfahren/ov/309. Alle Anlagen sind als pdf bzw. jpg (Auflösung max. 300 dpi) im Format DIN A4 einzureichen. Vollständig ausgefülltes Online-Bewerbungsformular mit personenbezogenen Angaben, Angabe zu Wohn- und Arbeitssitz, Angaben zu maximal drei Referenzprojekten mit der Thematik Gedenk-/Erinnerungskultur, Angaben zu Vita, Projektliste, Ausstellungsverzeichnis, Abbildungen zu maximal drei Referenzprojekten.
  • Realisierungsbetrag:  bis zu 140.000 Euro (brutto). Die Teilnehmenden am nicht offenen Wettbewerb erhalten eine Aufwandsentschädigung von 1.500 Euro (brutto). Die Teilnahme am vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb ist unhonoriert.