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G.A.S-station: Ausschreibung 2021

Ausstellungs-/ Projekte


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
G.A.S-station Berlin – Tankstelle für Kunst und Impuls
Ansprechpartner
Elisa Asenbaum & Thomas Maximilian Stuck
Adresse
Tempelherrenstrasse 22, D-10961 Berlin
Telefonnummer
030 25 966 036
E-Mail
info@2gas-station.net

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
professionelle Künstler*innen
Örtliche Begrenzung
keine

Das kommende 10. internationale, themenspezifische und spartenübergreifende Ausstellungsprojekt 2021.

Die KUNST ist ToT ∞
TANDEM – Literatur und Bildende Kunst im Dialog
und TANDEM – Wissenschaft zum Hören
Positionen aus Kunst, Literatur und Wissenschaft

Kaum etwas wurde so häufig totgesagt und hat sich als so langlebig erwiesen wie die Kunst. Kritik, Markt und nicht zuletzt die Künstlerinnen und Künstler haben das Vergehen der Kunst proklamiert, sich von Traditionen abgesetzt und immer wieder Formen der Auferstehung gefeiert. Unsere Gegenwart demonstriert einerseits ein buntes Nebeneinander von Positionen und Formen, die zueinander oft auch im Widerspruch stehen. Andererseits hat die Corona-Pandemie alle vermeintlich vertrauten künstlerischen Präsentationsaspekte und -formen – auch in Zusammenhang von Produktion, Distribution bis hin zur Wahrnehmung – auf den sprichwörtlichen Kopf gestellt. Wir stecken in einem globalen Lockdown, Kunstorte werden geschlossen und nahezu weltweit steht die Kunst in seiner ganzen Vielfalt still. Kunst verlagert sich in den virtuellen Raum. Das Ambiente, der Umraum fällt weg. Gemeinsame Atmosphäre wird zur individuellen Homesphäre. Wir stecken mitten in Umstrukturierungsprozessen, deren zukünftige Bedeutung noch nicht abschätzbar ist. Die Welle ins Virtuelle schwappt. Wird es einen Flashback geben oder sind die gemeinsamen kulturellen Momente passé?

Überdies stehen wir mit der Ausschreibungsthematik in einer immer wiederkehrenden Tradition. Die Künstlerbewegung Dada – ausgehend von Zürich, verkündete in Berlin mit ihrem provokanten Manifest den Tod der damaligen traditionellen Kunst schon vor 100 Jahren. Aber welche Kunst ist tot? Ist sie überhaupt tot zu kriegen? Oder verschieben sich nur die Gewichtungen und wird etwas systemrelevant, weil es tot ist? Und wer oder was und welche Form bestimmen über das Überleben?

Zur Auffächerung und Differenzierung dieses Themenkreises wollen wir Beitragende aus Kunst, Wissenschaft und Literatur in unserem 10. internationalen, spartenübergreifenden Ausstellungsprojekt 2021 einladen.

Link zur Ausschreibung / Website