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Hanau „Mahnmal 19. Februar 2020“

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Magistrat der Stadt Hanau, Fachbereich Kultur
Ansprechpartner
Martin Hoppe
Adresse
Am Markt 14-18, 63450 Hanau
E-Mail
martin.hoppe@hanau.de

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Professionelle Bildende Künstler*innen
Örtliche Begrenzung
keine
Thema
Kunst im öffentlichen Raum
  • Titel:  Mahnmal für die Opfer des rassistischen Anschlags in Hanau am 19. Februar 2020
  • Bewerbungsfrist:  16.11.2020, 16.00 Uhr
  • Auslober:  Magistrat der Stadt Hanau, Fachbereich Kultur, Am Markt 14-18, 63450 Hanau.
  • Wettbewerbskoordination:  martin.hoppe@hanau.de
  • Auslobung/Unterlagen unter:  https://www.hanau.de/mam/aktuelles/ausschreibungen/ausschreibung_1._oktober_gedenkst%C3%A4tte_19022020.pdf
  • Wettbewerbsart:  Offener, zweistufiger Wettbewerb. Aus den Einsendungen der ersten Wettbewerbsphase sollen sieben Teilnehmende für die zweite Wettbewerbsphase ausgewählt werden.
  • Teilnahmeberechtigung:  Die Ausschreibung richtet sich an örtliche, regionale wie nationale und internationale professionelle Künstler/innen, d. h. Einzelpersonen, Künstlerpaare und Gruppen, die im Bereich Bildende Kunst tätig sind.
  • Wettbewerbsanlass:  Am Abend des 19. Februar 2020 wurde in Hanau ein rassistischer Anschlag auf neun Mitbürgerinnen und Mitbürger verübt. Es bestand schnell Einvernehmen, dass den Opfern in der Stadt würdig gedacht werden muss. Oberbürgermeister Claus Kaminsky schlug neben Namenstafeln an den beiden Tatorten in der Innenstadt und Kesselstadt/Weststadt eine offizielle Gedenkstätte / ein Mahnmal vor.
  • Wettbewerbsaufgabe:  Das Mahnmal muss die Getöteten würdigen, soll aber zugleich in die Zukunft gerichtet sein und Inhalte wie Vielfalt, Zusammenleben, Gemeinschaft zum Thema haben. Im ersten Wettbewerbsschritt sind Ort und Form des Mahnmals offen, um die Künstler/innen in ihrer Kreativität nicht zu beschränken; Vorschläge für eine Kombination aus haptischem Mahnmal und digitalem Gedenken sind ausdrücklich erwünscht. Gewünscht sind plastische Arbeiten in Metall (Bronze, Kupfer, Stahl etc.), Stein oder gehärtetem Glas. Auch Videoinstallationen oder ein „Digitales Gedenken“ sind möglich. Neben dem Mahnmal werden Informationen über den bzw. die Künstler/in angebracht.
  • Geforderte Leistungen erste Wettbewerbsphase:  Formloses Anschreiben mit persönlichen Daten, Kopie Zeugnis handwerkliche Ausbildung / künstlerisches Studium, Kurzbeschreibung der beabsichtigten Skulptur/en mit schriftlichem persönlichen Kommentar, Urhebererklärung, Einverständniserklärung zu den Wettbewerbsbedingungen, Nachweis von drei bisher realisierten Arbeiten / Projekten.
  • Realisierungsbetrag:  75.000 Euro (brutto), bauseitige Leistung: „das Fundament wird von der Stadt Hanau errichtet“. Die sieben Teilnehmenden der zweiten Wettbewerbsphase erhalten ein Bearbeitungshonorar von 750 Euro (brutto). Die Teilnahme an der ersten Wettbewerbsphase ist unhonoriert.