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HfBK Dresden: W2-Professur für Bewegte Bilder

Stellenausschreibungen an Hoch- und Fachschulen


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Hochschule für Bildende Künste Dresden
Ansprechpartner
Referat Personalangelegenheiten
Adresse
Güntzstraße 34, 01307 Dresden

Teilnahmebedingungen

Örtliche Begrenzung
keine

An der Hochschule für Bildende Künste Dresden ist ab 1. April 2021 eine

W2-Professur für Bewegte Bilder zu besetzen.

Die Hochschule für Bildende Künste strebt einen hohen Anteil von Frauen in der Lehre an. Die Finanzierung soll als vorgezogene Berufung für einen Zeitraum von bis zu fünf Jahren aus Mitteln des Bund-Länder-Professorinnen Programms III/2 erfolgen. Ziel des Professorinnen Programms ist es, die Gleichstellung von Frauen und Männern an Hochschulen zu unterstützen, die Repräsentation von Frauen auf allen Qualifikationsstufen im Hochschulsystem nachhaltig zu verbessern und die Anzahl der Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen in den Spitzenfunktionen der Hochschulen zu steigern. Qualifizierte Bewerberinnen sind deshalb ausdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Bewerbungen Schwerbehinderter werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Gesucht wird eine Persönlichkeit mit einem künstlerischen Werk von hohem Rang, das im Bereich Bewegte Bilder sowie zwischen analogen und digitalen Praktiken einen wesentlichen Beitrag zur Kunst der Gegenwart darstellt. Sie soll sich in diesem Gebiet bewährt und positioniert haben und ein entsprechend relevantes Werk mit Ausstellungen im In- und Ausland vorweisen können.

Der Aufgabenbereich umfasst die Lehre und die Betreuung von Studienprojekten im Rahmen einer Projektklasse für Studierende der Studiengänge Bildende Kunst, Bühnen- und Kostümbild, Theaterdesign, Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Kunst- und Kulturgut sowie Kunst- Therapie sowie im Meisterschülerstudium. Zu den Aufgaben der Professur gehören zudem die künstlerische Forschung und Praxis im Berufungsgebiet, die Leitung des Videostudios und des Labors für Digitale Medien, die Abnahme von Prüfungen, die Förderung und Betreuung des künstlerischen Nachwuchses, die Mitwirkung in der akademischen Selbstverwaltung und die Einwerbung von Drittmitteln. Der Professur sollen künstlerische MA-Stellen zugeordnet werden.

Berufungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, Lehrerfahrung sowie ein herausragendes, dem Berufungsgebiet entsprechendes künstlerisches Werk. Die Vergütung richtet sich nach dem Sächsischen Besoldungsgesetz in der Besoldungsgruppe W 2 der Sächsischen Besoldungsordnung. Die Dienstaufgaben sowie die dienstrechtliche Stellung der Professur ergeben sich aus § 67 und § 69 Sächsisches Hochschulfreiheitsgesetz (SächsHSFG). Der Umfang der Lehrverpflichtung richtet sich nach der Dienstaufgabenverordnung an Hochschulen (DAVOHS) und beträgt derzeit 20 Lehrveranstaltungsstunden zu je 60 Minuten.

Die Einstellung erfolgt bei Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen in einem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit oder in einem unbefristeten Arbeitnehmerverhältnis, bei Erstberufungen jedoch zunächst auf Probe in einem befristeten Arbeitsverhältnis für den Zeitraum von zwei Jahren. Über die Weiterbeschäftigung als Beamter auf Lebenszeit oder in einem unbefristeten Arbeitnehmerverhältnis entscheidet der Rektor spätestens 4 Monate vor Ablauf der Probezeit auf Vorschlag des Dekans, dem eine Stellungnahme des Fakultätsrates beizufügen ist.

Bewerbungen mit tabellarischem Lebenslauf, Überblick über die bisherigen Leistungen, Nachweis der Lehrerfahrungen, beglaubigte Kopie der Urkunde über den höchsten akademischen Grad sowie eine beglaubigte Kopie des Abiturzeugnisses sind bis zum 31.08.2020 (Posteingang Hochschule) zu richten an: Hochschule für Bildende Künste Dresden, Referat Personalangelegenheiten, Güntzstraße 34, 01307 Dresden.