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Horhausen Integrierte Gesamtschule

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Kreis Altenkirchen, vertreten durch Herrn Landrat Dr. Peter Enders
Ansprechpartner
Oliver Weber
Adresse
Parkstraße 1, 57609 Altenkirchen
Telefonnummer
02681/812642
E-Mail
oliver.weber@kreis-ak.de

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Professionelle Bildende Künstler*innen
Örtliche Begrenzung
keine
Thema
Kunst am Bau

Erweiterung der IGS in Horhausen - Künstlerische Ausgestaltung von Hochbauten „Kunst am Bau"

Der Landkreis Altenkirchen, vertreten durch den Landrat Dr. Peter Enders, lobt einen Wettbewerb unter Künstlern aus, um Gestaltungsvorschläge für das Projekt „Erweiterung des IGS in Horhausen“ zu erhalten.

Der Gebäudekomplex der Schule ist durch zwei Neubauten, das Lernhaus und das Gemeinschaftshaus, erweitert worden. Für das Projekt Kunst am Bau sind insgesamt eine Kostensumme von maximal 48.000 € brutto vorgesehen. Die Summe umfasst sämtliche zur Realisierung notwendigen Kosten (insbesondere Künstlerhonorar und Herstellungskosten einschließlich notwendiger Fundamentierungen und gegebenenfalls notwendigen prüfbaren statischen Berechnungen)

Der Wettbewerb wird als nichtoffener Wettbewerb in anonymen Verfahren mit vorgeschaltetem offenem Bewerbungsverfahren durchgeführt. Die Ausloberin erwartet einen eigens für die Aufgabenstellung angefertigten Entwurf.

In der ersten Phase können sich interessierte Künstlerinnen und Künstler mit aussagekräftigen Unterlagen, Darstellungen (Entwürfen) und Erläuterungen von bis zu drei vorangegangenen Projekten, bewerben. Eine Erläuterung und Abbildungen zu den jeweiligen Referenzprojekten/Projektstudien erfolgen auf einem Referenzblatt DIN A3. Gleichzeitig muss der Professionalitätsnachweis erbracht sowie eine Vita vorgelegt werden. Die Teilnahme steht allen professionellen Kunstschaffenden offen. Künstlergruppen und Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen und gelten als eine teilnehmende Person. Die Teilnahmeberechtigung muss auf das zu benennende federführende Mitglied zutreffen, bei Künstlergruppen auf jedes Mitglied. Die Professionalität ist nachzuweisen mit einem Lebenslauf und mindestens einem der folgenden Nachweise in Kopie:

-  Hochschulabschluss im Bereich Bildende Kunst

-  Mitgliedschaft in einem anerkannten Berufs-, bzw. Künstlerverband

-  Mitglied in der Künstlersozialkasse

-  drei Präsentationen eigener Kunstwerke in ausgewiesenen Ausstellungsorten.

Die Bewerbungen müssen  bis zum 04.04.2023  bei der Kreisverwaltung Altenkirchen, Gebäudemanagement, Parkstraße 1, 57610 Altenkirchen eingegangen sein.

Aus den Teilnehmern der ersten Phase werden 3-5 Teilnehmer ausgewählt und für die zweite Phase eingeladen. Für die Bearbeitung des Wettbewerbs steht für die ausgewählten Wettbewerbsteilnehmer ein Honorar von jeweils 500 € brutto zur Verfügung. Dem Auswahlgremium gehören Vertreter des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK RLP) bzw. des Bündnisses Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz e.V. (BKrlp), der Schule und des Auslobers an. Am Dienstag den 09.05.2023, 14:00 Uhr, soll an der Schule ein Kolloquium mit den zur zweiten Phase eingeladenen Künstlern stattfinden. Die Abgabe der Wettbewerbsarbeiten ist für den 10.07.2023 vorgesehen. Das Verfahren ist mit dem BKrlp und dem BBK Rheinland-Pfalz abgestimmt.

Aufgabe:

Die Integrierte Gesamtschule Horhausen besuchen 800 Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 bis 20 Jahren. Die weiterführende Schule bietet alle Bildungsabschlüsse.

Unter dem Leitsatz „Miteinander und voneinander lernen“ lebt die Schulgemeinschaft eine Kultur der Vielfalt und des respektvollen Umganges miteinander.

Vielfalt und Toleranz in Verbindung mit der individuellen Persönlichkeit in einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ sollen bei der künstlerischen Ausgestaltung durch die Maßnahme „Kunst am Bau“ zum Ausdruck kommen.

Die jungen Menschen sollen durch die Kunst im oder am Gebäude adäquat angesprochen werden. Dabei wird besonders die Möglichkeit des Nachdenkens über das tiefgründige Kunstwerk und die Förderung einer offenen Diskussion gewünscht.

Einschränkungen bezüglich der Wahl der Arbeitsmaterialien werden nicht gemacht. Es sollen allerdings keine regelmäßigen Instandsetzungsarbeiten, z. B. Anstriche kurzen Intervallen, notwendig werden.