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Ideenwettbewerb Gedenkstätte Konzentrationslager Sachsenburg

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Stadt Frankenberg/Sa.
Ansprechpartner
Sandra Saborowski
Adresse
Markt 15, 09669 Frankenberg/Sa.
Telefonnummer
037206-64-1112
E-Mail
s.saborowski@frankenberg-sachsen.de

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Arbeitgsgemeinschaften von Künstler*innen, Architekt*innen und Landschaftsarchitekt*innen
Örtliche Begrenzung
international
Thema
Kunst im öffentlichen Raum
  • Titel:  Ideenwettbewerb Gedenkstätte Konzentrationslager Sachsenburg – Umgestaltung der „Kommandantenvilla“
  • Bewerbungsfrist:  30.10.2020, 18.00 Uhr
  • Auslober:  Stadt Frankenberg/Sa., vertreten durch den Bürgermeister Thomas Firmenich, Markt 15, 09669 Frankenberg/Sa.
  • Ansprechpartnerin:  Sandra Saborowski, 037206-64-1112,  @email
  • Auslobung und umfangreiche Unterlagen unter:  https://www.frankenberg-sachsen.de/Bildung-Kultur/gedenkstaettesachsenburg/
  • Wettbewerbsart:  Offener, einstufiger und anonymer Ideenwettbewerb.
  • Teilnahmeberechtigung:  Berechtigt zur Teilnahme sind Arbeitsgemeinschaften aus Architekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen und Künstler*innen sowie interdisziplinäre Teams mit Erfahrungen in ganzheitlicher oder memorialer Ausstellungsgestaltung bzw. interdisziplinäre Gestalter- und Projektteams, in denen Künstler*innen und Architekt*innen mitarbeiten. Im Mindesten müssen ein/e Künstler*in und ein/e Architekt*in oder ein/e Künstler*in und ein/e Landschaftsarchitekt*in gemeinsam in einer Arbeitsgemeinschaft vertreten sein.
  • Wettbewerbsobjekt:  Die Stadt Frankenberg/Sa. lobt einen internationalen Ideenwettbewerb für Architekten und Künstler sowie interdisziplinäre Teams mit Erfahrungen in ganzheitlicher oder memorialer Ausstellungsgestaltung bzw. interdisziplinäre Gestalter- und Projektteams aus, mit dem Ziel, die baulichen Überreste der „Kommandantenvilla“ des ehemaligen Konzentrationslagers (KZ) Sachsenburg in quantitativer und qualitativer Hinsicht bestmöglich zu sichern und als Teil der Gedenkstätte umzugestalten.  Aufgabe des Wettbewerbes ist es, Ideen und Konzepte vorzulegen, mit deren Hilfe die baulichen Reste der Villa als bedeutender Teil der zu errichtenden Gedenkstätte dauerhaft erhalten bleiben.
  • Wettbewerbsaufgabe:  Da der Erhalt der Bausubstanz nur in Teilen möglich sein wird, werden künstlerische und besondere architektonische/landschaftsarchitektonische Überformungen erwartet, die das historische Gebäude und das unmittelbare Außengelände wahrnehmbar machen. Es ist von einem teilweisen Erhalt des Hauses auszugehen. Eine komplette Sanierung wird aufgrund des schlechten, ruinösen Zustandes der Bausubstanz sowie der Statik des Gebäudes ausgeschlossen. Für die Neugestaltung im Rahmen einer baurechtlichen Umsetzung sind alle Materialien und Techniken zugelassen, die an diesem Ort im Freien und ohne permanente Betreuung überdauern können. Eine Überdachung /Teilüberdachung ist konzeptabhängig möglich, wird jedoch nicht gefordert.
  • Geforderte Leistungen:  Entwurfsdarstellung, Erläuterungsbericht, Kostenschätzung, Verfassererklärung und Unterlagenverzeichnis.
  • Realisierungsbetrag:  „Für die Investitionskosten gibt es keinen festgelegten Kostenrahmen. Die Umsetzung sollte in einem angemessenen und realistischen Rahmen erfolgen. Eine qualifizierte Kostenschätzung ist zwingender Bestandteil der Wettbewerbseinreichung.“ Preisgelder in Höhe von 25.000 Euro (drei Preise und drei Ankäufe) sind vorgesehen.
  • Rückfragen unter:  @email. Am 01.09.2020 wird ein Kolloquium mit Ortsbesichtigung durchgeführt. Schriftliche Rückfragen sind bis zum 14.09.2020 möglich.