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Mierendorff-Rundweg Charlottenburg

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin
Ansprechpartner
Monika Goetz / Veronike Hinsberg
Adresse
Abteilung Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt Straßen- und Grünflächenamt, Fachbereich Grünfläche
Telefonnummer
0178 1572903 oder 0177 6904894
E-Mail
anmeldung-mrw@mailbox.org

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Professionelle Bildende Künstler*innen
Örtliche Begrenzung
Bundesland Berlin
Thema
Kunst im öffentlichen Raum

Mierendorff-Rundweg Charlottenburg-Wilmersdorf

Offener zweistufiger berlinweiter Kunstwettbewerb für Kunst im öffentlichen Raum

Für die Teilnahme am Wettbewerb ist eine Anmeldung bis zum 23.05.2021 erforderlich.

Auslober:          

Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf

Durchführung:

Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin

Abteilung Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt

Straßen- und Grünflächenamt, Fachbereich Grünfläche

Wettbewerbskoordination:

Monika Goetz (0178 1572903) und Veronike Hinsberg (0177 6904894)

Art des Wettbewerbs:

Der Wettbewerb wird als berlinweit offener zweistufiger Wettbewerb für Kunst im öffentlichen Raum ausgelobt. Die Auslobung erfolgt in Anlehnung an die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Das Wettbewerbsverfahren ist anonym. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.

Anmeldung zum Wettbewerb:

Professionelle Bildende Künstler*innen und Künstlerteams / -gruppen mit Wohnsitz in Berlin können sich bis zum 23.05.2021, 23:59 unter @email und dem Stichwort "kioer_mrw" zur Teilnahme an der 1. Phase des Wettbewerbs anmelden.

Mit der Anmeldung ist ein einseitiger künstlerischer Lebenslauf mit Nachweis der Professionalität (Vita und Ausstellungsverzeichnis) und Angabe des Wohnorts an die Email anzuhängen.

Die Wettbewerbsauslobung wird den Interessierten nach erfolgter Anmeldung per E-Mail zugesendet. Doppelanmeldungen (als Künstler*in und als Teil eines Teams) sind nicht zulässig und führen zu einem Ausschluss aus dem Verfahren.

Geforderte Leistungen der 1. Phase:

In der ersten Wettbewerbsphase sollen die Teilnehmer*innen grundsätzliche künstlerische Ideen entwickeln. Die Abgabe der Unterlagen erfolgt ausschließlich digital. Das Preisgericht wählt aus den eingehenden Entwürfen bis zu 10 Teilnehmer*innen für die zweite Wettbewerbsphase aus, in der dann eine detaillierte Ausarbeitung des Entwurfs zur Realisierung erwartet wird. Das Preisgericht beurteilt in beiden Phasen in gleicher Besetzung.

Geforderte Leistungen der 2. Phase:

In der 2. Wettbewerbsphase ist ein ausgearbeiteter Entwurf abzugeben. Neben einer Darstellung des Entwurfs auf einem Plakat ist ein Erläuterungsbericht zum konzeptionellen Ansatz, zu technischen Details  und der Ausführung einzureichen. Eine nachvollziehbare Kostenzusammenstellung ist ebenso abzugeben.

Aufwandsentschädigung und Ausführungskosten:

In der ersten Wettbewerbsphase stehen keine Aufwandsentschädigungen zur Verfügung.

Wettbewerbsteilnehmer*innen erhalten in der 2. Phase eine Aufwandsentschädigung von 2.000,00 € (inkl. Mehrwertsteuer). Preise und Ankäufe sind nicht vorgesehen.

Für die Ausführung (Künstler*innnenhonorar, Material- und Herstellungskosten) ist ein Realisierungsbetrag bis zu 180.000 € inklusive aller Nebenkosten und Mehrwertsteuer angesetzt.

Anlass und Ziel:

Die Mierendorff-INSEL liegt im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, jenseits der Spree und dem Schloss Charlottenburg. Sie verfügt über erhebliches Entwicklungspotential, da die Identifikation der Bewohner*innen mit ihrem Quartier wesentlich erhöhen und eine außerordentlich attraktive Naherholungsmöglichkeit darstellen kann.

In absehbarer Zeit ist mit dem Zuzug von rund 5.000 Bewohner*innen auf der Insel zu rechnen, weshalb die grüne Infrastruktur entsprechend ausgebaut werden soll. Dafür bietet der Mierendorff-Rundweg die idealen Voraussetzungen.

Im Rahmen der Baumaßnahmen werden gemäß der Anweisung Bau des Landes Berlin Mittel für Kunst am Bau bzw. Kunst im öffentlichen Raum zur Verfügung gestellt. Das Programm des Landes Berlin und seiner Bezirke fördert die professionelle Bildende Kunst, die sich besonders mit den räumlichen, architektonischen, historischen, sozialen und institutionellen Zusammenhängen ihres Standortes befasst. Die Kunst bezieht sich auf den ersten Bauabschnitt und soll in diesem Bereich ein starkes Zeichen schaffen.

Aufgabe:

Ein Thema wird nicht vorgegeben. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass Kunst im öffentlichen Raum sich mit den räumlichen, architektonischen und sozialen Dimensionen und Situationen eines Ortes befasst und sich auf diese Qualitäten des Ortes, seiner Architektur und Grünflächen bezieht.

Alle zeitgenössischen Kunstformen sind möglich. Der Bezirk wünscht sich für den ersten Bauabschnitt, der eine Eingangssituation darstellt, ein starkes Zeichen.

Preisgericht:

Fachpreisrichter*innen (Bildende Künstler*innen):

  • 1. Erik Göngrich
  • 2. Manaf Halbouni
  • 3. Pia Lanzinger
  • 4. Ulrike Mohr
  • Ständig anwesende Stellvertreter der Fachpreisrichter*innen: Knut Eckstein

Sachpreisrichter*innen:

  • 1. Oliver Schruoffeneger, (Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, Bauen und Umwelt)
  • 2. Heike Schmitt-Schmelz (Bezirksstädttadträtin für Jugend, Familie, Bildung, Sport und Kultur)
  • 3. Lutz Lienke (Jugendkunstschule)

Weitere Informationen zum Wettbewerbsverfahren sind dem Aufruf zu entnehmen!!!