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Neubau Bundesamt für Strahlenschutz Neuherberg

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)
Ansprechpartner
Staatliches Bauamt Rosenheim
Adresse
Ellerstraße 56, 53119 Bonn
Telefonnummer
+49(0) 8031 394-0
E-Mail
bfs.kunst@stbaro.bayern.de

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Professionelle Bildende Künstler*innen
Örtliche Begrenzung
keine
Thema
Kunst am Bau

Wettbewerb Kunst am Bau für den Neubau des Bundesamts für Strahlenschutz in Neuherberg

Auslobung eines nichtoffenen Kunst-am-Bau-Wettbewerbs mit vorgeschaltetem, offenen, nicht anonymen Bewerberverfahren für den Neubau des Bundesamts für Strahlenschutz in Neuherberg

Ausgelobte Summe: 3 x 41.000 € (brutto) und 210.000 € (brutto) inkl. Material und Honorar

Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist derzeit innerhalb der Liegenschaft der BImA in Neuherberg, im Südosten von Oberschleißheim, untergebracht. Da das Bestandsgebäude zum einen nicht mehr den Raumbedarf des BfS abdeckt und zum anderen nicht mehr den Anforderungen an ein modernes Laborgebäude entspricht, soll an anderer Stelle innerhalb der Liegenschaft der Neubau eines Dienstgebäudes für das BfS in Oberschleißheim-Neuherberg errichtet werden. Ziel des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs ist es für zwei Arbeitsbereiche insgesamt vier künstlerische Entwürfe für den Neubau zu erhalten. Zunächst können sich Künstlerinnen und Künstler um ihre Teilnahme bewerben. Eine Bewerbung ist für einen der zwei Arbeitsbereiche möglich. Aus den Bewerbungen wählt dann ein Auswahlgremium 22 Teilnehmende aus, die gebeten werden, ihre Idee durch eine konkrete Ausarbeitung darzustellen. Genaue Termine entnehmen Sie der Terminübersicht. (...)

1.2. Teilnahmeberechtigung

Für einen der beiden Arbeitsbereiche können sich professionelle Künstlerinnen und Künstler sowie Künstlergruppen ohne Altersbeschränkung bewerben. Die Professionalität ist durch einen künstlerischen Lebenslauf, ein Ausstellungsverzeichnis und insgesamt drei aussagefähige Referenzen (Kunstwerke/Entwürfe) nachzuweisen. Sofern keine Ausbildung an einer Kunstakademie oder in einer entsprechenden Einrichtung vorliegt, muss das Ausstellungs- bzw. Projektverzeichnis eine kontinuierliche künstlerische Tätigkeit belegen, die professionellen Ansprüchen genügt. Weiter wird die Mitgliedschaft in einem Künstlerverband als Nachweis der Professionalität berücksichtigt. Mehrfachbewerbungen sind ausgeschlossen. Künstlergruppen gelten als eine Bewerbung.

1.3. Geforderte Leistungen – Bewerbung

Die Bewerbung erfolgt unter Angabe von Name, Adresse, E-Mail und Telefon im Bewerbungsformular ausschließlich digital. Die Bewerbungsunterlagen dürfen nur digital an die E-Mail-Adresse bfs.kunst@stbaro.bayern.de gesendet werden.

Die Bewerbung umfasst folgende PDF-Dokumente:

Bewerbungsbogen:

Digital ausgefülltes Bewerbungsformular im Anhang (2 Seiten A4 Hochformat). Im Falle einer Arbeitsgemeinschaft muss die Federführung innerhalb der Arbeitsgemeinschaft kenntlich gemacht werden. Die Unterschrift auf dem Bewerberbogen muss durch das federführende Mitglied einer Arbeitsgemeinschaft erfolgen.

Anlagen:

1. Vita und Ausstellungsverzeichnis (1 Seite A4 Querformat, Schriftgröße Arial 11p)

2. Text zur künstlerischen Position (1 Seite A4 Querformat, Schriftgröße Arial 11p)

3. Referenzbeispiel in Bild und Text (1 Seite A4 Querformat)

4. Referenzbeispiel in Bild und Text (1 Seite A4 Querformat)

5. Referenzbeispiel in Bild und Text (1 Seite A4 Querformat)

Als ein Referenzbeispiel gilt ein geschaffenes Kunstwerk oder auch ein Entwurf für ein noch nicht geschaffenes Kunstwerk. Bitte reichen Sie keine Entwürfe zu Wettbewerbsaufgabe und den Standorten ein.

Die Gesamtgröße der Bewerbung darf 10 MB nicht überschreiten.

Unterlagen, die über diese geforderten Leistungen hinausgehen, bleiben unberücksichtigt.

In der Bewerbungsphase (Teilnahmewettbewerb) werden keine Aufwandsentschädigungen gezahlt. (...)

2.5 Aufgabe

Ziel des Kunst-am-Bau-Wettbewerbs ist es, für 2 Arbeitsbereiche insgesamt 4 künstlerische Entwürfe für den Neubau zu erhalten. Die Werke sollen der Identitätsstiftung dienen und zur weiteren künstlerischen Aufwertung des Standorts beitragen. Gewünscht werden künstlerische Interventionen die dem Standort und der Aufgabe gerecht werden. Darüber hinaus werden künstlerische Positionen gesucht, die die Gegenwartskunst der Bundesrepublik Deutschland wiederspiegeln.

Ein konkretes Thema wird nicht formuliert. Gewünscht wird vielmehr, dass die künstlerische Arbeit auf die spezifische Architektur und die Funktionen des jeweiligen Arbeitsbereichs eingeht.

Mögliche Bezugspunkte für die Kunst können sein:

  • Die Einbindung des Themas: »Verantwortung leben für Mensch und Umwelt«
  • Die Beziehung von Kunst und Architektur
  • Eine Auseinandersetzung mit dem Bundesamt für Strahlenschutz

Die aktuellen Themen des Naturschutzes und des Klimaschutzes sollten bei der Erstellung der Arbeit und der Materialität berücksichtigt werden. Die Wettbewerbsteilnehmenden werden daher ermutigt, bei ihrer Materialwahl auf ökologisch nachhaltige, gesundheitlich unbedenkliche Produkte Wert zu legen. Je nach Gestaltung des Kunstwerks behält sich die Ausloberin vor, gemeinsam mit den Künstlerinnen und Künstlern eine Anpassung des Materialkonzepts unter ökologischen und gesundheitlichen Aspekten abzustimmen. (...)