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Neubau Gustav-Heinemann-Oberschule Berlin-Marienfelde

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Bezirksamt Tempelhof/Schöneberg von Berlin Abteilung Baumanagement
Ansprechpartner
Wettbewerbssteuerung: Andreas Spieß
Adresse
John-F.-Kennedy-Platz 10820 Berlin
E-Mail
heinemann@katrinschmidbauer.net

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Professionelle Bildende Künstler*innen
Örtliche Begrenzung
Berlin
Thema
Kunst am Bau

Kunst am Bau Wettbewerb Schulneubau der Gustav-Heinemann-Oberschule Tirschenreuther Ring 48, 12279 Berlin Marienfelde 

Art des Wettbewerbs

Der Wettbewerb wird als berlinweit offener zweistufiger Kunstwettbewerb für professionelle Künstler*innen ausgelobt. Die Auslobung erfolgt in Anlehnung an die Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2013). Das Wettbewerbsverfahren ist anonym. Die Wettbewerbssprache ist Deutsch.

Anmeldung und Zulassung zum Wettbewerb

Professionelle Bildende Künstler*innen und Künstler*innengruppen mit Wohnsitz in Berlin können sich bis zum 22.06.2021 um 14:00 Uhr per E-Mail zur Teilnahme an der ersten Phase des Wettbewerbs anmelden: heinemann@katrinschmidbauer.net

  • Mit der Anmeldung ist ein Wohnort anzugeben.
  • Ein übersichtlicher künstlerischer Lebenslauf mit Nachweis der Professionalität (maximal zwei Seiten Din A4, ohne Fotos) ist in die E-Mail einzufügen.
  • Betreff: Anmeldung KaB GHO

Sofern keine Ausbildung an einer Kunstakademie oder in einer entsprechenden Einrichtung vorliegt, muss das Ausstellungs- bzw. Projektverzeichnis eine kontinuierliche künstlerische Tätigkeit belegen, die professionellen Ansprüchen genügt. Weiter wird die Mitgliedschaft in einem Künstler*innenverband als Nachweis der Professionalität berücksichtigt. Es gilt nur eine einmalige Teilnahme entweder als Künstler*in oder als Teil einer Künstler*innen-Gruppe. Die Teilnahmeberechtigung wird geprüft. Die Wettbewerbsauslobung wird den Interessierten nach erfolgter Prüfung der Anmeldung zum 23.06.2021 per E-Mail zugesendet.

Geforderte Leistungen

In der ersten Phase sind die Teilnehmer*innen aufgefordert, eine künstlerische Idee in Form einer Skizze verbunden mit konzeptionellen Überlegungen einzureichen. Es wird kein ausgearbeiteter Entwurf erwartet.Für die zweite Phase werden bis zu 10 Künstler*innen aus der ersten Phase aufgefordert, einen Realisierungsentwurf auszuarbeiten.

Aufwandsentschädigung und Ausführungskosten

In der zweiten Wettbewerbsphase erhalten die Teilnehmenden eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 2.000,00 € brutto, inklusive Mehrwertsteuer und aller Nebenkosten, sofern eine den Auslobungsbedingungen entsprechende Arbeit eingereicht wurde und diese vom Preisgericht nicht zur Realisierung empfohlen wird. Für die Wettbewerbsanmeldung und Teilnahme an der ersten Phase wird keine Aufwandsentschädigung gezahlt. Für die Ausführung (Künstlerhonorare, Material- und Herstellungskosten) steht – vorbehaltlich der haushaltswirtschaftlichen Voraussetzungen – ein Kostenrahmen von bis zu 141.240 € brutto, inklusive aller Nebenkosten und Mehrwertsteuer zur Verfügung.

Anlass und Ziel

Die Gustav-Heinemann-Oberschule liegt im Ortsteil Marienfelde des Bezirkes Tempelhof-Schöneberg von Berlin. Die 1250 Schüler*innen der GustavHeinemann-Oberschule werden bald in einem neuen Gebäude unterrichtet. Ab der zweiten Jahreshälfte 2023 lautet die Adresse Tirschenreuther Ring 48. Aktuell wird dort der Rohbau des Neubauvorhabens erstellt. Der Neubau der Gustav-Heinemann-Oberschule als 6-zügige, integrierte Sekundarschule mit gymnasialer Oberstufe soll der neue Identifikationspunkt des Quartiers werden. Das Land Berlin beabsichtigt, die Gustav-Heinemann-Oberschule als einen von drei Pilot-Schulneubauten unter dem besonderen Aspekt der Nachhaltigkeit zu realisieren. Das Projekt soll unter dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) für Unterrichtsgebäude die Zertifizierungsstufe Silber erreichen. Zu diesem Zweck führte das Land Berlin 2014 einen nicht offenen Architekturwettbewerb durch, aus dem die Planung des Architekturbüros kleyer.kolitz.letzel.freivogel gesellschaft von architekten mbh zur Realisierung empfohlen wurde. Entsprechend den Vorgaben des Landes Berlin (ABau) wird im Rahmen der Baumaßnahmen ein zweiphasiger berlinweit offener Kunstwettbewerb ausgelobt. Aus dem Wettbewerb soll eine künstlerische Leistung geschaffen werden, die sich mit der räumlichen, architektonischen, sozialen, pädagogischen und institutionellen Situation der Gustav-Heinemann-Oberschule auseinandersetzt. Die Kunst am Bau kann sich dabei sowohl in die baulichen Strukturen einfügen als auch eine eigenständige gestalterische Position entwickeln.

Aufgabe

Ein Thema für die Kunst am Bau wird nicht vorgegeben. Vielmehr wird davon ausgegangen, dass Kunst am Bau sich mit den räumlichen, architektonischen und sozialen Dimensionen und Situationen der Schule, des Ortes und dem umliegenden Quartier befasst und sich auf diese Qualitäten bezieht. In diesem Rahmen gilt es, eine mehrsinnige und erfahrbare Gestaltung zu schaffen. Alle zeitgenössischen künstlerischen Ausdrucksformen sind möglich, auch Partizipation und mehrteilige Arbeiten.

Für eine Gestaltung von Kunst am Bau werden das Gebäude und die Außenanlagen vorgeschlagen. Empfohlen wird die Zone, das Zentrum der Schule. Als künstlerische Arbeitsbereiche ausgeschlossen sind Flucht- und Rettungswege, wenn sie dadurch in ihrer Funktion eingeschränkt werden und die Fassade.

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