Neurotitan Open Call "Connecting 2027 – Ausstellen als sozialer Prozess/Exhibiting as a Social Process"
Ausstellungs-/ Projekte
Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt
Teilnahmebedingungen
CONNECTING 2026/27 sucht künstlerische und kuratorische Gruppen-Projekte, die den Ausstellungsraum als sozialen Resonanzraum verstehen und gemeinschaftliche Prozesse in den Mittelpunkt stellen. Gefördert werden kollaborative, vielfaltsbewusste und barrierearme Formate von Künstler*innengruppen, die Beziehungen zu Communities aufbauen und Kunst als Werkzeug für Verbindung und solidarisches Zusammenleben nutzen.
Bewerbungsfristen:
- 31. Mai (für Ausstellungen im 1. Halbjahr des Folgejahres)
- 30. November (für das 2. Halbjahr)
Details und Anforderungen:
Mit unserem kuratorischen Programm CONNECTING 2026/27 suchen wir künstlerische und kuratorische Projekte, die den Ausstellungsraum nicht nur als Ort der Präsentation, sondern auch als Raum gemeinschaftlichen Handelns und sozialer Prozesse verstehen. Vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher und kulturpolitischer Herausforderungen möchten wir den Raum als kulturelles Gemeingut stärken und als Plattform für community-orientierte, vielfaltsbewusste und partizipative Praktiken weiterentwickeln.
C O N N E C T I N G stellt die Beziehungen der kuratorischen Praxis und im Ausstellungsraum in den Vordergrund, an dem Verbindungen zwischen Künstler*innen, Publikum, Kurator*innen und der Gesellschaft aktiv gestaltet werden. Die Präsentation von Kunst tritt hinter der Idee von Kunst als Werkzeug zur Schaffung von Gemeinschaften zurück.
Wir laden insbesondere Projekte ein, die sich mit Fragen des solidarischen Zusammenlebens, der Beziehungsgestaltung zwischen unterschiedlichen Gruppen sowie der sozialen, ökonomischen und politischen Bedingungen des Ausstellens auseinandersetzen. C O N N E C T I N G richtet sich an Künstler*innen, Kollektive, Kurator*innen und Vermittler*innen, die kollaborativ arbeiten und langfristige Verbindungen zu Communities und städtischen Öffentlichkeiten schaffen wollen.
Was wir uns wünschen:
– Konzepte von Gruppen, die den Raum als sozialen Resonanzraum verstehen
– partizipative, prozessorientierte Arbeitsweisen
– vielfältige Perspektiven und intersektionale Zugänge
– ein begleitendes Vermittlungsprogramm mit klarem Fokus auf Zugänglichkeit
– Maßnahmen zur Barrierefreiheit (räumlich, sprachlich, strukturell)
Was wir bieten:
– kostenfreie Nutzung des Ausstellungsraums in Berlin-Mitte
– inhaltliche und strukturelle Begleitung
– Kommunikationssupport
– Zugang zu lokalen Netzwerken, Bildungskooperationen und Partner*innen
– Möglichkeiten zur gemeinschaftlichen Weiterentwicklung eures Formats
– Support bei kostengünstiger Unterbringung in Berlin
Bewerbungen (max. 3 Seiten + Arbeitsbeispiele) können bis zum bis zum 31. Mai für Ausstellungen, die im 1. Halbjahr des darauffolgenden Jahres stattfinden sollen, eingereicht werden. Bewerbungsschluss für das 2. Halbjahr ist der 30. November.
Wir freuen uns insbesondere über Bewerbungen von FLINTA*, BIPoC, Menschen mit Behinderungen und Personen mit marginalisierten Perspektiven.
Bewerbungen bitte an:
@email