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Offener Wettbewerb Römisch-Germanisches Zentralmuseum Mainz

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Land Rheinland Pfalz
Ansprechpartner
Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung
Adresse
Fritz-Kohl-Straße 9, 55122 Mainz
E-Mail
KunstAZM.Mainz@LBBnet.de

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Professionelle Bildende Künstler*innen
Örtliche Begrenzung
Europa
Thema
Kunst im öffentlichen Raum
  • Titel:  Neubau Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie, am südöstlichen Stadteingang von Mainz
  • Bewerbungsfrist:  31. Januar 2021, 23.59 Uhr
  • Auslober:  Land Rheinland-Pfalz, vertreten durch den Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Mainz (LBB Niederlassung Mainz), Fritz-Kohl-Straße 9, 55122 Mainz
  • Wettbewerbskoordination:  @email
  • Auslobung/Anlagen/Formblätter unter:  https://kunstundbau.rlp.de/de/wettbewerbe/aktuelle-wettbewerbe/kunst_und_bau/detail/?tx_rlpkunstundbau_kunstundbau%5Bwettbewerb%5D=60&cHash=ebd4a21a59af0f79281a66ded0a8b81a
  • Wettbewerbsart:  Europaweit offener zweiphasiger anonymer Kunst am Bau-Wettbewerb. Aus den Einsendungen der ersten Phase sollen maximal 10 Teilnehmende für die Teilnahme an der zweiten Phase ausgewählt werden.
  • Teilnahmeberechtigung:  Professionelle Künstlerinnen und Künstler mit Wohnort oder Wirkungsstätte in Europa. Künstlergruppen und Arbeitsgemeinschaften sind zugelassen.
  • Wettbewerbsobjekt:  In der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz entsteht mit dem neuen Hauptsitz des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM), einer der größten archäologischen Forschungseinrichtungen Europas, in unmittelbarer Nachbarschaft des römischen Theaters und des Museums für Antike Schifffahrt ein neues Archäologisches Zentrum. (…) Das Römisch-Germanische Zentralmuseum (RGZM) ist eine international tätige Forschungseinrichtung für Archäologie, die sich der Untersuchung der materiellen Hinterlassenschaften des Menschen aus 2,6 Mio. Jahren widmet. Die Forschungen des RGZM zielen darauf ab, menschliches Verhalten und Handeln, menschliches Wirken und Denken sowie die Entwicklung und Veränderung von Gesellschaften von Beginn der Menschheitsgeschichte bis ins hohe Mittelalter zu verstehen. (…) Das RGZM will mit seinem neuen Vermittlungsansatz und einer besucherorientierten Vermittlung die Relevanz der Archäologie für die Gegenwart und Zukunft verdeutlichen, die Wahrnehmung von Archäologie in der Gesellschaft verändern, neue Standards im Bereich der musealen Vermittlung etablieren. (…)
  • Wettbewerbsaufgabe:  Nicht nur inhaltlich positioniert sich das RGZM als ein exponierter Ort. Es besetzt auch eine signifikante Lage am viel befahrenen Ortseingang von Mainz. (…) Hier bietet sich an, die dargestellte Eckformation des RGZM mit künstlerischen Mitteln als einen das Gebäude wie den Stadteingang prägenden, visuellen Halte- und Ankerpunkt auszubilden. Der Auslober möchte mit der Umsetzung der Kunst-und-Bau-Aufgabe ein starkes Zeichen mit deutlicher Außenwirkung für die Inhalte und ambitionierten Vermittlungsziele des Museums setzen. (…) Erwünscht ist eine künstlerische Aussage, die sich aus den Forschungs- und Vermittlungsinhalten des Leibniz-Forschungsinstiuts und -museums ableitet bzw. sich mit diesen inhaltlich verbinden lässt und zugleich in einer kalkulierten Interpretationsoffenheit zu Diskursen anregt. Die Arbeit soll zu Reflexionen einladen, sowohl auf die architektur- und stadträumlich geprägte Exponiertheit eines besonderen Ortes bezogen, wie auch zu der Programmatik des RGZM. Die Spannung zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zwischen vergangener, heutiger und zukünftiger Welt, die Abbildung und Ableitung individueller wie gesellschaftlicher Existenzformen in archäologisch unterlegten Raum-Zeit-Strukturen entfaltet assoziative Felder und sequentielle Narrative, die sich zu künstlerische Formationen verdichten lassen. (…) Wichtige Beurteilungskriterien sind Dauerhaftigkeit, Qualität und Pflegeleichtigkeit der verwendeten Materialien und Konstruktionen. (…)
  • Geforderte Leistungen erste Wettbewerbsphase (digital):  Darstellung der Idee in skizzenhafter Form, Bilddatei der Konzeptidee, Erläuterungstext (Formblatt), Professionalitätsnachweis (Formblatt), Verfassererklärung (Formblatt),
  • Realisierungsbetrag:  230.500 Euro (brutto). Die Teilnehmenden der zweiten Wettbewerbsphase erhalten ein Bearbeitungshonorar von 1.500 Euro (brutto). Preisgelder (12.000 Euro Gesamtbetrag) sind für die zweite Wettbewerbsphase vorgesehen. Die Teilnahme an der ersten Wettbewerbsphase ist unhonoriert.