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Pirmasens Sporthalle Turnstraße

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Stadtverwaltung Pirmasens, betreut durch Hochbau-Kommunales Bauen
Ansprechpartner
Tina Müller-Einfalt
Adresse
Teichstraße 17, 66953 Pirmasens
Telefonnummer
06331 / 14 888 13
E-Mail
KaB-Sporthalle-PS@pirmasens.de

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Professionelle Bildende Künstler*innen
Örtliche Begrenzung
keine
Thema
Kunst am Bau

KUNST AM BAU Wettbewerb Neubau städtische Sporthalle Turnstraße
Turnstraße 18, 66953 Pirmasens

Art des Verfahrens
Nichtoffener Wettbewerb mit vorgeschaltetem offenem Bewerberverfahren

Teilnehmerkreis

1. Stufe: offener Teilnehmerwettbewerb professioneller Künstlerinnen und Künstler, Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker
2. Stufe: anonymer Wettbewerb 6 Teilnehmer / innen

Realisierungskosten und Honorierung
Für die Realisierung des künstlerischen Entwurfes stehen 61.200,- € brutto zur Verfügung.
In dieser Summe sind das Künstlerhonorar, Material-, Herstellungs-, und Lieferkosten sowie alle Nebenkosten (incl. Fahrtkosten) und die derzeit gültige Mehrwertsteuer enthalten. Die Leistungen des / der Auftragnehmer/in schließen außerdem projektabhängig eine prüfbare Statik, sowie eine Freigabeerklärung durch die GUV-Gemeindeunfallversicherung ein.
Die Bewerber/innen der 1. Stufe erhalten kein Honorar.
Die Teilnehmer/innen der 2. Stufe erhalten bei fristgerechter Vorlage einer den Wettbewerbsbedingungen entsprechenden prüffähigen Wettbewerbsarbeit ein Bearbeitungshonorar von 900,- € inkl. MwSt. Das Honorar wird beim Wettbewerbsgewinner mit der Auftragssumme verrechnet.

Geforderte Wettbewerbsleistungen
1.Stufe – Bewerberverfahren (offen, nicht anonymisiert)
Die einzureichenden Bewerbungsunterlagen müssen beinhalten:
1. Bewerbungsbogen (siehe Anhang zur Ausschreibung E6_A1)
2. Erklärung zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen (siehe Anhang zur Ausschreibung E6_A2)
3. Referenzen / Projektstudien 3 Stück einschließlich Erläuterung (je ein Blatt im Format max. DIN-A3)
4. Kurzvita mit Verzeichnis von ausgeführten Kunst-am-Bau-Maßnahmen und / oder Ausstellungsverzeichnis
5. Text zur künstlerischen Position

Wettbewerbsaufgabe
Die Wettbewerbsaufgabe beinhaltete die Entstehung eines Kunstwerkes, dass sich mit dem Bauwerk „Neubau städtische Sporthalle“, dessen Nutzungsmöglichkeiten und dem Nutzerkreis auseinander setzt.
Die Baumaßnahme leistet einen Beitrag zur Erreichung der Erneuerungsziele im Städtebauförderungsgebiet (Förderprogramm Lebendige Zentren). Es begünstigt die Stärkung der Innenstadtfunktionen und -frequenzen durch Training und Sportveranstaltungen. Darüber hinaus fördert der Neubau die Stadtentwicklungsstrategie „Innen vor Außen“.
Die Funktion der Halle ist geprägt durch die vielseitigen Sportmöglichkeiten von unterschiedlichen Altersgruppen der breiten Bevölkerung. Die neue Sporthalle wird als Bewegungsraum mit Verbindungskraft gesehen, der intensive sportliche Nutzung ebenso wie Kommunikation (Förderung von Teamgeist), Inklusion und soziale Interaktionen (Integration und persönliche Entwicklung) beim Breiten-, Vereins- und Schulsport ermöglicht.
Der Auslober wünscht sich eine Skulptur im Übergang vom öffentlichen Raum zum Vorplatz (ausgewiesene Aufstellfläche), die zur Identifikation mit diesem Ort beiträgt.
Erzielt werden soll eine künstlerische Gestaltung, die die Vielfalt der Zielgruppen anspricht, dabei soll auch der Architekturhaltung vom Bauwerk Rechnung getragen werden.
Die Materialität soll für die Aufstellung im Außenbereich mit ständiger Bewitterung gewählt werden. Die Kunst soll sich harmonisch in den architektonischen Kontext einfügen oder einen bewussten Gegensatz bilden, der mit den vorhandenen Materialien korrespondiert.
Der Einsatz von Wasser wird aus Gründen der Unterhaltung nicht gewünscht. Es ist auch darauf zu achten, dass eine robuste Ausführung gegen Vandalismus gewählt wird, die nicht zum Klettern oder Besteigen ermutigt.
Die Installation von Licht oder Beleuchtung kann als Gestaltungselement eingesetzt werden. Erforderliche Stromanschlüsse könne bis zur Skulptur bauseits hergestellt werden.