Open calls

Trier Schulzentrum Mäusheckerweg

Kunst im öffentlichen Raum


Einsendeschluss:

Ausschreibende Organisation / Auslober / Kontakt

Name
Stadtverwaltung der Stadt Trier
Adresse
Am Augustinerhof, 54290 Trier
Telefonnummer
0651-7182658
E-Mail
anna.gasber@trier.de

Teilnahmebedingungen

Teilnahmeberechtigt
Professionelle Bildende Künstler*innen
Örtliche Begrenzung
Deutschland
Thema
Kunst am Bau

Ankaufsverfahren

Fertigstellung und Abrechnung des Kunstwerks bis Ende Mai 2024
Ausgelobte Summe: 73.000,00 € (brutto) inkl. Material und Honorar

Anlass ist der Neubau der Mehrzweckhalle des Schulzentrums Mäusheckerweg.
Gewählt wurde das Ankaufsverfahren und Ziel ist es zeitnah ein Kunstwerk zu finden, dass mit dem modernen Bau korrespondiert. 

„Teamwork makes the Dream work!“
Partizipation und Inklusion sind wesentliche Grundpfeiler des Teamsports. Diese sollen dem Besucher/ Nutzer auch in der Kunst vor Ort vermittelt werden. Ein starkes Team bildet sich durch die Synergien der einzelnen Player zueinander. So sollte, gleich dem Teamsport, dieses auch im Zusammenspiel zwischen Kunstwerk und Architektur vermittelt werden. Das Kunstwerk sollte den Duktus der Architektur mit aufgreifen und sich integrieren.
 
Gewünscht sind Kunst in Form von Projektionskunst oder freistehende Objekte. Die Kunstwerke dürfen nicht bespielbar sein und müssen den bautechnischen sowie den GUV- Standards genügen.  

Wettbewerbsverfahren

Dazu wird ein einstufiges, offenes Ankaufverfahren durchgeführt. Es ist beabsichtigt ein bereits vorhandenes Werk zu erwerben; gesonderte Entwürfe für die Bauaufgabe werden nicht gefordert, können jedoch auch eingereicht werden. Es handelt sich um ein deutschlandweites Bewerberverfahren. Das Verfahren ist anonym.

Realisierungskosten und weitere Bearbeitung

Für den Ankauf der künstlerischen Arbeit stehen maximal 73.000,00 € (brutto) zur Verfügung. In dieser Summe sind das Künstlerhonorar, Material-, Herstellungs-/Verlege und Lieferkosten und Kosten für ggf. erforderliche Planungs- und Bauleistungen, ggf. bautechnische Nachweise, die fachliche und künstlerische Oberleitung, sowie sonstige Kosten und sämtliche Nebenkosten enthalten, soweit nachfolgend nicht anderweitig geregelt. Die eingereichte Arbeit darf den Kostenrahmen nicht überschreiten. Die Stadt Trier beabsichtigt die Arbeit anzukaufen, die in gestalterischer und inhaltlicher Hinsicht am ehesten den zu stellenden Anforderungen entspricht und deren Ankauf vom Preisrichtergremium empfohlen wird. Es besteht jedoch keine Verpflichtung des Auslobers zum Ankauf, sofern die eingegangenen Arbeiten dessen Erwartungen nicht entsprechen. (...)

Unterlagen

Unterlagen sind der Auslobung beigefügt und können unter: www.kunstundbau.rlp.de/de/wettbewerbe/aktuelle-wettbewerbe heruntergeladen werden.

Geforderte Leistungen:

  • 1. Muster 1 „Erklärung zur Erfüllung der Teilnahmevoraussetzung“ Die Professionalität ist nachzuweisen mit einem Lebenslauf und mindestens einem der im Muster genannten Nachweise in Kopie. Bei Künstlergruppen muss für jedes Mitglied (...).
  • 2. Muster 2 „Erläuterungstext“ Ein kurzer Erläuterungstext zur unterstützenden Vermittlung des Entwurfs mit Aussagen zur inhaltlichen und künstlerischen Idee und sonstigen Angaben, die zur Beurteilung des Kunstwerks, sowie zur Umsetzung maßgeblich sind (Materialien, Ausführungstechnik). (...)
  • 3. Muster 3 „Kostenangebot“ Ein verbindliches Kostenangebot getrennt nach Entwurfshonorar und nach Herstellung des Kunstwerkes, (der Auslober geht hier davon aus, dass das Kunstwerk bereits existiert und nicht gesondert geschaffen werden muss, so dass in diesem Fall ein Betrag ausreicht) einschließlich Montage sowie sonstiger Nebenkosten.
  • 4. Muster 4 „Verfassererklärung“
  • 5. Verortungsplan der Arbeit als Lageplan, M. 1:200, Format DIN A3 zur Darstellung des gewählten Ortes für das Kunstwerk.
  • 6. Bildhafte Darstellung der Arbeit auf max.4 DIN A2 Plänen oder Fotos der bereits vorhandenen Arbeit, max.4 DIN A 4 farbig oder Modell, falls vorhanden, ggf. mit Materialprobe.

Ersatzneubau Mehrzweckhalle

Die Mehrzweckhalle am Mäusheckerweg ist Teil eines größeren Schulzentrums. In diesem Gebäude zeigt sich, dass sich die Ausbildung eines jungen Menschen nicht nur auf den Schulbetrieb reduzieren lässt. Dies ist der Ort an dem man sich auch zu außerschulischen Aktivitäten trifft. So vielseitig ein leeres Volumen durch eine Gemeinschaft genutzt werden kann, so vielseitig kann sich das Angebot dieser Halle zeigen.

Architektur und Materialität

Der Neubau befindet sich am Mäusheckerweg 5. Das Gebäude ist fertiggestellt. Die Umgebung ist geprägt durch das angrenzende Schulzentrum. Das Gebäude ist ein durch sein Volumen prägnanter Monolith. Die Fassade ist schlicht mit dunkler Fassadenplatte gehalten. (...) Das Kunstwerk sollte den Duktus der Architektur mit aufgreifen und sich integrieren. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Materialität der Fassade gelegt. Die Gestaltungsform der Architektursprache ist klar gehalten und modern. Das Kunstwerk soll die Vielfältigkeit und Wandelbarkeit dieses Gebäudes erlebbar machen. Dies kann in den klassisch akademischen Künsten erfolgen, als auch in digitaler Form. Der Platz für digitale Projektionen, findet außen auf der Fassade statt.