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Der bbk berlin informiert:

NICHTS FÄLLT VOM HIMMEL

Der lange Marsch zum Ausstellungshonorar

 

Nach jahrelanger Überzeugungsarbeit durch den berufsverband bildender künstler berlin setzt sich nun auch die Berliner Kulturverwaltung für Ausstellungshonorare ein. Dafür soll, dem Vorschlag des bbk berlin folgend, ein eigener Fonds im Kulturhaushalt geschaffen werden, mit dem Kommunale Galerien und Kunstvereine regelmäßig Ausstellungshonorare zahlen können.

Interview mit Tim Renner, Kulturstaatssekretär in "BERLIN Art|Kunst" April 2015:

Frage: Wie hoch sollten „angemessene Honorare“ für Künstler sein, die in Berliner Institutionen ausstellen?
Tim Renner: Von Künstlerverbänden, Institutionen und Experten sind unterschiedliche Vorschläge bekannt, die Honorare für die Teilnahme an zeitgenössischen Kunstaus-stellungen berechnen – abhängig von Einzel- und Gruppenausstellungen oder Laufzeit und Versicherungswert. Wir haben ein Modell für einen Ausstellungsfonds entwickelt, bei dem Berliner Einrichtungen für zeitgenössische Kunst angemessene Honorare für ausstellende Künstlerinnen und Künstler beantragen können. Die Höhe der Honorare, die sich nach Teilnehmerzahl staffeln, hängt von der Bewilligungshöhe im Haushalt 2016/17 ab.

Damit ginge Berlin als erstes Bundesland mit der Finanzierung von Ausstellungs-honoraren mit gutem Beispiel voran. Jetzt müssen der Senat als Ganzes und im Herbst noch das Abgeordnetenhaus überzeugt werden. Ein wichtiger erster Schritt ist getan. Dank vorab den Künstlerinnen und Künstlern, die sich für Ausstellungshonorare eingesetzt haben, Danke, Herr Renner!

  

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