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Wilhelm-Morgner-Stipendium 2020

Ausschreibungsfrist bis 12. Oktober 2019 (Poststempel)

Das „Wilhelm-Morgner-Stipendium" ehrt den 1917 im Alter von 26 Jahren gefallenen Soester Expressionisten Wilhelm Morgner, der als herausragender Künstler im 20. Jahrhundert gilt.

Mit der Ausschreibung dieses Stipendiums fördert ein Initiatorenkreis junge Künstlerinnen und Künstler in ihrer individuellen künstlerischen Entwicklung, die sich durch Intensität und Ernsthaftigkeit in der bisherigen Arbeit auszeichnen soll. In einer Bewerbung um das Wilhelm-Morgner-Stipendium soll darüber hinaus eine Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation deutlich werden. Wir wünschen uns, dass die künstlerische Arbeit in der Soester Öffentlichkeit wahrgenommen werden kann.

Das Kulturparlament Soest e. V. lädt dazu alle zwei Jahre in Kooperation mit einem Kreis von Soester Bürgerinnen und Bürgern, der Stadt Soest, der Ingrid-Kipper-Stiftung, den Stadtwerken Soest, der Bürgerstiftung Hellweg-Region und der Volksbank Hellweg e.G. bildende Künstlerinnen und Künstler zu einem Arbeitsaufenthalt ein.

Zu diesem Zweck stellen die Initiatoren ein mit Atelier und Wohnbereich ausgestattetes Haus in der Altstadt von Soest zur Verfügung, in dem die Künstlerin/der Künstler für die Dauer des Stipendiums mietfrei arbeiten und wohnen kann. Die Stipendiatin bzw. der Stipendiat verpflichtet sich zu einem in der Regel sechsmonatigen Arbeitsaufenthalt in Soest. Für den Arbeitsaufenthalt erhält die Stipendiatin/der Stipendiat einen monatlichen Unterhaltsbeitrag von 1000,00 €. Alternativ wird Künstlerpaaren ein viermonatiger Aufenthalt ermöglicht. Die monatliche Unterstützung für Künstlerpaare beträgt dann für beide zusammen monatlich 1500,00€.

Die Ausschreibung richtet sich an junge 
Künstler*innen bis zu einem Alter von 
35 Jahren. Bewerbungen von Künstler*innen sind auch dann zugelassen, wenn der Studienabschluss nicht länger als 5 Jahre zurückliegt.

Die Entscheidung über die Vergabe des Stipendiums obliegt einer dreiköpfigen Fachjury. Die Initiatoren erwarten von den Stipendiaten, dass sie die Zeit ihres Aufenthaltes in Soest für ihre künstlerische Arbeit nutzen und sie sich in einen öffentlichen Austausch über Kunst und Kultur in Soest einbringen. Prozessbegleitend und abschließend soll es zum Aufenthalt in Soest eine Dokumentation und Präsentation geben.

Es wird gewünscht, dass die Künstlerin, der Künstler zum Abschluss seines Arbeitsaufenthaltes in Soest, der Kunstsammlung der Stadt Soest eine aktuelle Arbeit übereignet.

Das Kulturparlament Soest steht in der Zeit des Stipendiums mit Ansprechpartnerinnen bzw. Ansprechpartnern bereit, die Stipendiaten auf Wunsch und in Absprache zu unterstützen. Interessierte Künstler*innen können ihre Bewerbung schriftlich bis Samstag, den 12.Oktober 2019 senden an das Für eine fristgerechte Bewerbung ist das Datum des Poststempels entscheidend.

Kulturparlament Soest e. V. 

co/ Werner Liedmann

Hugo-Kükelhaus-Weg 12
59494 Soest.

ACHTUNG:  !! Ausschließlich digitale Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. !!

In den Bewerbungsunterlagen sollen sowohl die künstlerische Position, als auch das Anliegen in der Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen gesellschaftlichen Situation deutlich werden. Folgende Unterlagen sind für die Bewerbung zwingend erforderlich:

  • Eine Ideenskizze für die vorgesehene Arbeit während des Stipendiumsaufenthaltes in Soest.
  • Ein tabellarischer Lebenslauf unter besonderer Berücksichtigung der künstlerischen
  • Ausbildung und Tätigkeiten.
  • Angaben über bisherige Ausstellungen, Kunstpreise, Stipendien usw. sowie Kritiken oder andere Publikationen. Den Angaben kann eine Linkliste mit Verweisen auf eigene Werke beigegeben werden.
  • Mindestens fünf aussagekräftige Fotos /Abbildungen von Arbeiten aus den letzten zwei Jahren. Angaben über Techniken, Material und Maße sind erforderlich. Ergänzend sind auch CD, DVD, und Videos zugelassen.

Nach der Entscheidung der Jury, die am 29.November 2019 in Soest zu erwarten ist, wird unmittelbar danach die gewählte Stipendiatin, der Stipendiat vom Vorsitzenden des Kulturparlament Soest angerufen werden. Achten Sie bitte deshalb darauf, Ihre Telefonnummer gut sichtbar in Ihren Bewerbungsunterlagen zu veröffentlichen. Die Unterlagen selbst werden unaufgefordert zurückgeschickt. Voraussetzung dazu ist die Beilage eines ausreichend adressierten und frankierten Rückumschlages.

  

bbk berlin e.V.

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