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„Höchstwahrscheinlich“ Stipendien für bildende Künstler*innen in Berlin?

Unter dem Titel „Kunst und Macht und Politik“ veröffentlichte Claudia Wahjudi, Kunstredakteurin beim Berliner Magazin „Zitty“,  ihren aktuellen Beitrag über die Berliner Künstlerschaft: "Künstler gelten als Einzelgänger. In Berlin aber kämpfen sie kollegial und erzielen einen völlig neuen kulturpolitischen Erfolg"

Zitat: „Wenn die Berliner Abgeordneten Mitte Dezember den neuen Haushalt verabschieden, können Künstler höchstwahrscheinlich ihr Wunder erleben. ... Zu bisher 15 Fördereinheiten á 12.000 Euro kämen bis zu 80 Stipendien á 7.000 Euro... Das hat es noch nicht gegeben. Gut unterrichtete Kreise nennen den 26. November, an dem Vertreter der freien Szene mit Kulturstaatssekretär Tim Renner um die Details rangen, einen 'historischen Tag'.“

Wahjudi beschreibt diese Kooperation der Akteure wie folgt:

"Doch die Künstler wären wohl nicht so lange aktiv geblieben, hätte nicht ein Apparat alter Schule mitgewirkt: der Berufsverband Bildender Künstler Berlin mit seinen Kontakten, Büros und bezahltem Personal. Seine Stabilität hat verhindert, dass geschieht, was kreativen Selbständigen oft passiert: dass ihnen viele kleine, schlecht bezahlte Honorarprojekte die Zeit für politisches Engagement rauben,... Es könnte also sein, dass Künstler in Wirklichkeit nicht Pioniere der kreativen Klasse, sondern eines kreativen Klassenkampfes sind.“

Der Artikel von Claudia Wahjudi ist in der aktuellen Zitty 38-2015 erschienen.

  

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