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Vertragsangebote im Bethanien sehen Mieterhöhungen vor

Wieder gibt es neue Nachrichten aus dem Bethanien - Auszüge aus zwei aktuellen Artikeln:

WELT ONLINE: Bethanien-Mieter reden von Vertreibung
Vertragsangebote für Druckwerkstatt und Künstlerhaus sehen Erhöhungen vor

Von Sabine Flatau

Zitat: "...Die renommierten Ankermieter, die Künstlerhaus Bethanien GmbH und die Druckwerkstatt des Kulturwerks im Berufsverband Bildender Künstler, sollen trotz der Querelen mit den Besetzern zum Bleiben bewogen werden.

Zumindest diese Absicht ist fehlgeschlagen. "Das neue Vertragsangebot treibt uns weg", sagt Matthias Mrowka, Leiter der Druckwerkstatt. Die künftige Miete für die Räume am Mariannenplatz sei um 53 Prozent höher als die jetzige. "Das mag kaufmännisch kalkuliert sein, aber politisch sinnvoll ist es nicht." Seiner Einrichtung und dem Künstlerhaus liegen auch Angebote der Nicolas Berggruen Holdings für Räume an der Kohlfurter Straße vor. "Ursprünglich wollten wir das nicht, weil die Miete höher wäre als unsere jetzige", sagt Mrowka. "Doch sie ist niedriger als die, die die GSE vorschlägt." Deren Angebot sei in keiner Weise geeignet, die Druckwerkstatt im Haus Bethanien zu halten. Als Laufzeit seien fünf Jahre vorgeschlagen. "Berggruen hat uns 20 Jahre angeboten."

Das GSE-Vertragsangebot soll der Senatskanzlei gezeigt werden. "Sie muss sehen, wie mit ihren Einrichtungen umgegangen wird", sagt Mrowka. Er beklagt, dass im denkmalgeschützten Haus Bethanien seit Jahren nicht saniert oder repariert worden sei. ..."

nachzulesen:  http://www.welt.de/


taz.de: Mieterhöhung am Mariannenplatz - Bethanien wird Luxusimmobilie

Die vom neuen Verwalter geforderten hohen Mieten können sich weder die etablierten Nutzer wie die Kita, noch die Besetzer leisten. Eine schleichende Entmietung des Kreuzberger Kulturhauses droht. VON NINA APIN

Zitat: "...Die Druckwerkstatt belegt 1.200 Quadratmeter im Bethanien, die Hälfte davon sind unattraktive Kellerräume. Statt diese überteuert zu mieten, würde die Druckwerkstatt lieber umziehen - mehr Geld für die Miete bekommt die gemeinnützige Einrichtung von der Kulturverwaltung dafür ohnehin nicht. In ähnlicher Lage dürften bezirkseigene Einrichtungen wie der Kunstraum und die Musikschule stecken, die mit schmalem Budget wirtschaften müssen....

...Ob diese Kalkulation stimmt, wird von den Mietern bezweifelt. "Bereits seit 2004 zahlen wir eine marktübliche Gewerbemiete", ärgert sich Druckwerkstatt-Chef Kotowski. "Aber jetzt sollen wir auch für die Fehler des Bezirks mitzahlen: jahrelanger Leerstand und Mietausfall durch Besetzer."..."

nachzulesen:  http://www.taz.de/

  

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