04.03.2025 | Ungleiche Bezahlung - In der Kultur steigt der Gender Pay Gap weiter an

 

03.03.2025 | Stuttgarter Nachrichten | Andrea Kachelrieß: In der Kultur wächst der Einkommensunterschied zwischen freiberuflichen Männern und Frauen weiter. Eine neue Studie legt ernüchternde Zahlen vor.

Auszug [...]

Für schlechte Nachrichten sorgt in diesem Zusammenhang die Kultur. Dort ist der Gender Pay Gap bei den Freiberuflern weiter gestiegen; aktuell liegt er für die in der Künstlersozialkasse (KSK) Versicherten bei 25 Prozent. Und man ahnt: Die Kürzungen im Kulturbereich, die zum Beispiel Berlin angekündigt hat, werden die Ausgangslage für Künstlerinnen nicht verbessern.

Gender Pay Gap in der Kultur bei bis zu 46 Prozent

Die Gewerkschaft Verdi hat das Kölner Büro für Kulturwirtschaftsforschung beauftragt, die neuen KSK-Zahlen genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Studie liegt nun vor. Demnach gibt es im Bereich Komposition einen auffallend hohen Gender Pay Gap von 46 Prozent. Hoch ist er auch in den Darstellenden Künsten; hier verdienen Frauen 34 Prozent weniger. Zwar stehen Künstlerinnen im Tanz besser da; das liegt aber vor allem daran, dass Frauen hier in der Mehrheit sind und die Bezahlung deutlich unter dem Schnitt dieser Berufsgruppe liegt. [...]

Nachzulesen unter: https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ungleiche-bezahlung-in-der-kultur-steigt-der-gender-pay-gap-weiter-an.99f4d90c-0208-467a-aadd-50d02e9e43fb.html

04.03.2025 | TAZ | Meldung:

Am 7. März ist Equal Pay Day, von einem gleichberechtigten Einkommen für Männer und Frauen ist die Kulturbranche aber weit entfernt. Hier ist der Gender Pay Gap weiter angestiegen, seit 2022 um ein Prozent. Über die Künstlersozialkasse (KSK) versicherte Frauen verdienen damit 25 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen, wie der jährliche Bericht der KSK zeigt. In der Berufsgruppe Musik, die auch das niedrigste freiberufliche Einkommen verzeichnet, ist der Anstieg mit 3 Prozent am höchsten. Kom­po­nis­t*in­nen und Li­bret­tis­t*in­nen etwa verdienen nur circa die Hälfte des Einkommens der Männer. Der höchste Gender Pay Gap findet sich mit 34 Prozent in der Berufsgruppe darstellende Kunst und Film. Die Gewerkschaft Verdi fordert Tarifverträge und Basishonorare als Mindeststandards für die freiberuflichen Künstler*innen, die oft von Armut bedroht sind. Frauen besonders.

https://taz.de/!6070219/

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