"unterm strich: Weiterhin zittern müssen die in Berlin geförderten Ateliers"

Beate Scheder schreibt im Artikel vom 26.11.2025:

 

Künstelerateliers verschwinden, wenn die Mietverträge bestehender Atelierhäuser nicht verlängert werden

Seit den 1990ern bezuschusst der Berliner Senat Räume von professionell künstlerisch arbeitenden Personen. Das Arbeitsraumprogramm ist ein notwendiges Instrument zur Sicherung der kulturellen Infrastruktur, weil Künst­le­r*in­nen zwar oft viel Platz brauchen, sich Gewerbemieten zu Marktpreisen jedoch nicht leisten könnten. Auch dieses Programm ist von den massiven Kürzungen im Berliner Kulturhaushalt betroffen. Neuanmietungen sind aktuell nicht möglich. Dass die Mietverträge bestehender Atelierhäuser nicht verlängert werden, liegt zudem an gesperrten Verpflichtungsermächtigungen, die verhindern, dass Gelder über die Legislaturperiode hinaus verplant werden.

Seit Wochen und Monaten machen Künst­le­r*in­nen auf ihre Situation aufmerksam, organisieren Proteste und Kundgebungen, haben eine Petition aufgesetzt, hängen jedoch weiterhin in der Luft. Die gute Nachricht von der Hobrechtstraße zeigt an, dass sie tatsächlich etwas bewegt haben. Noch fehlt es aber an verbindlichen Zusicherungen an den anderen Standorten. „Der politische Wille zur Sicherung ist vorhanden, die finanzielle Absicherung scheint auch nicht das Problem“, so schreibt es der berufsverband bildender künst­le­r*in­nen berlin (bbk berlin) in seiner Pressemitteilung. Was ist es denn?

Zum Vollständigen Beitrag in der taz vom 26.11.2025: "unterm strich: Weiterhin zittern müssen die in Berlin geförderten Ateliers"