Organisieren

Arbeitsgruppen im bbk berlin

Zurzeit sind 3 AGs im bbk berlin aktiv. Wer sich in einer der AGs engagieren möchte, nimmt bitte mit der Geschäftsstelle Kontakt auf unter: @email. Wir freuen uns über neue Ideen und Perspektiven.

AG Altersarmut / Grundrente:

Unserer Überzeugung nach ist existierende Altersarmut und entwürdigende Abhängigkeit von Fürsorgeleistungen, wer auch immer davon betroffen ist, eines "demokratischen und sozialen Bundesstaates" (Art. 20 GG) unwürdig, und es sollte das Ziel jeder Politik sein, diese zu überwinden.

Die AG hat sich 2016 aus der Notwendigkeit heraus gegründet, dass immer mehr Mitglieder des bbk berlin in die Altersarmut gerieten. Es bedeutet nicht nur prekäre Lebensbedingungen, sondern auch den Verlust von Arbeitsräumen, Lagerflächen der eigenen Werke und somit auch die Unmöglichkeit, die künstlerische Arbeit im Alter fortsetzen zu können. Das ist für jede Künstler*in eine unerträgliche Situation, die psychische und emotionale Notlagen zur Folge haben. Die AG fordert daher die Integration von Künstler*innen in die gesetzliche Grundrentenregelung des Bundes. 

AG CSA – Counter Sexism & Abuse:

Die AG CSA ist seit 2022 aktiv. Sie setzt sich kritisch mit Machtstrukturen und gesellschaftlichen Mechanismen auseinander, die sexuelle Gewalt und Ausgrenzung ermöglichen und aufrechterhalten. Gemeinsam wollen wir Werkzeuge entwickeln, die uns empowern, das Schweigen zu brechen, uns zu solidarisieren und unsere Widerstandskraft gegen patriarchale Strukturen und Machtmissbrauch zu stärken. Durch kollektives Lernen, Austausch und Unterstützung wollen wir sichere Räume für bildende Künstler*innen und deren Arbeitsumfeld schaffen.

Ziel ist es, ab 2025 im bbk berlin eine Vertrauensstelle für bildende Künstler*innen in Berlin gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung nach dem Vorbild der bundesweit arbeitenden Organisation Themis einzurichten, da sie nur Kunstschaffende mit Angestelltenverhältnis vertreten kann. 

NEU: AG Art Worker Solidarity:

Die AG Art Worker Solidarity wurde als Antwort auf bekannte Fälle von Zensur und Silencing bildender Künstler_innen in Berlin gegründet. Wir betrachten die fortwährende, bewusste Prekarisierung von Künstler_innen durch Kürzungen und Abschiebungsversuche aufgrund ihrer Solidarität mit Palästina und die zunehmende Normalisierung des Rechtsextremismus nicht als isolierte Einzelfälle. Deshalb will die AG Art Worker Solidarity gemeinsam gegen Repressionsmaßnahmen angehen, indem sie Mitglieder zu regelmäßigen Treffen einlädt, bei denen internationale Solidaritätsnetzwerke etabliert und gestärkt werden.​​​​​​​ 

Um das langfristige Ziel der Entwicklung von Solidaritätsnetzwerken zu verwirklichen, bilden sich innerhalb der AG themenspezifische Untergruppen. Die Untergruppen orientieren sich an inhaltlichen Vorschlägen und Bedürfnissen der Mitglieder und werden kontinuierlich an die Entwicklung der Interessen des Verbands und der AG angepasst.

Die AG trifft sich monatlich in einem hybriden Präsenz/Online Format. Die AG trifft Entscheidungen, wann immer möglich, auf Konsensbasis. Die Arbeitssprache der AG ist Englisch. Flüsterübersetzungen ins Deutsche oder in andere Sprachen werden nach Bedarf organisiert.

Berliner Kulturkonferenz / Bündnis Freie Szene:

Der bbk berlin ist