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PM Deutscher Kulturrat: Trumps Einreiseverbot schadet dem Kulturaustausch

Pressemitteilung des Deutschen Kulturrats vom 30.01.2017

Der bbk berlin informiert:

Einreisestopp in die USA: Internationaler Kulturaustausch wird massiv behindert

Deutscher Kulturrat ruft Bundesregierung zur Gegenwehr auf

Berlin, den 30.01.2017. US-Präsident Donald Trump verbietet Bürgern aus dem Sudan, Syrien, Libyen, Somalia, Jemen, Irak und Iran für mindestens 90 Tage die Einreise in die USA. Diese Regelung betrifft auch viele Künstler aus diesen Ländern. Auch deutsche Künstler, die neben dem deutschen auch einen Pass eines der betroffenen Länder haben, wie zum Beispiel die Schriftsteller SAID und Navid Kermani, die Schauspielerin Jasmin Tabatabai, oder der bildende Künstler Kani Alavi, dürfen vorerst nicht mehr in die USA einreisen.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Wir sind erschüttert und tief besorgt über die Entwicklung in den Vereinigten Staaten. Der Einreisestopp für Menschen aus mehrheitlich muslimischen Ländern tritt unsere gemeinsamen Werte mit Füßen. Auch Künstler sind von dem Dekret des amerikanischen Präsidenten betroffen. Der internationale Kulturaustausch wird durch diese Maßnahme massiv behindert. Wir rufen die Bundesregierung auf, alle diplomatischen Möglichkeiten zu nutzen, um dieses unselige Treiben zu beenden. Es reicht nicht aus, dass von der amerikanischen Regierung verhängte Einreiseverbot nur zu bedauern.“

  

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