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KUNSTPREIS „BEETHOVEN RELOADED“ / BTHVN 2020

Letzter Tag der Einlieferung: 14.11.2019 (Poststempel oder vergleichbarer Nachweis)

BEETHOVEN UND HUMANISMUS
Beethovens zeitliches Umfeld war von einer europäischen Situation des Umbruchs geprägt. Der Begriff des Weltbürgertums gewann an Bedeutung, der Humanismus warb für eine allgemeine Glaubensfreiheit.
Die Freiheit des Geistes war für Beethoven ein Schlüssel und eine Quelle der Inspiration, stand jedoch immer auch in Verbindung mit moralischer Integrität. Den mündigen Bürger, ohne Vorrecht durch die Geburt und finanzielles Vermögen, allein der sittlichen Verantwortung gegenüber einer Gemeinschaft verpflichtet, strebte er als Menschenbild an.
Als Kind der französischen Revolution setzte Beethoven die Werte von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit in seinem Leben um und thematisierte sie in seiner Musik. Kunst und Leben nach humanistischen Werten waren für ihn untrennbar miteinander verknüpft.

ANFORDERUNGEN
Gesucht werden Crossover-Projekte, in denen künstlerische Disziplinen wie Bildende Kunst, Musik, Tanz, Installation, Lichtprojektion, Medienkunst, Literatur von Poetry Slam bis Rapp etc. miteinander verbunden werden.
Die Auseinandersetzung mit Beethoven und seinem Verhältnis zum Humanismus soll über den musikalischen Zugang hinaus erweitert werden und im Sinne eines Perspektivwechsels eine frische, interdisziplinäre Annäherung initiieren. Diese soll unter dem Aspekt der humanistischen Werte zudem einen prüfenden Blick auf unsere Zeit und unsere gesellschaftliche Ausrichtung lenken. Dadurch werden Beethovens gesellschaftskritische Positionen in Form eines Brückenschlages in der heutigen gesellschaftlichen Situation reflektiert und neu interpretiert.
Die Ausschreibung richtet sich bundesweit an freischaffende bildende Künstler, Musiker, Autoren, Medienkünstler und Hochschulen.

PREISGELDER UND AUFWANDSENTSCHÄDIGUNG

  1. PREIS 5000,-€

  2. PREIS 4000,-€

  3. PREIS 3000,-€
  4. SONDERPREIS 2000,-€

Die zehn von der Jury nominierten Projekte erhalten für Transport/Fahrkosten und Realisation eine Aufwandsentschädigung von insgesamt 4000,-€ pro Projekt.

JURY
Dirk Kaftan (Generalmusikdirektor der Stadt Bonn und des Beethoven Orchesters Bonn), Dr. Gabriele Uelsberg (Direktorin des LVR-LandesMuseums Bonn), Dr. Gundula Caspary (Direktorin des Stadtmuseums Siegburg), Renate Goretzki (Referentin für Kunst und Kultur, KSI), Prof. Anna Anders (Institut für zeitbasierte Medien der Universität der Künste Berlin), Prof. Dr. Anne-Marie Bonnet (Kunst- historisches Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms- Universität Bonn), Prof. Andreas Oldörp (sound art der Hochschule der Bildenden Künste Saar), Thomas Wagner (Kulturdezernent des Rhein-Sieg-Kreises), Gisela Clement (Galerie Gisela Clement, Bonn)
Ein Projekt im Rahmen des Beethoven Jubiläums 2020 des Katholisch-Sozialen Instituts in Kooperation mit dem Stadtmuseum Siegburg und dem Rhein-Sieg-Kreis.

EINSENDUNGEN
Beschreibungen und Erläuterungen der Arbeit (entsprechend dem Projekt mit digitaler Ergänzung) und Lebenslauf
Eingangsfrist: 14. November 2019
an das
Katholisch-Soziale Institut,
53721 Siegburg, Bergstr. 26
Eine Jury wählt unter den Einsendungen 10 Arbeiten aus.

AUSSTELLUNG
Die zehn nominierten Arbeiten werden analog zu Barcamps im Rahmen einer Präsentationswoche von Freitag, dem 6.3.2020 bis Sonntag, den 15.3.2020 von den Bewerbern realisiert, an geeigneten Orten des öffentlichen Lebens der Kategorie entsprechend gezeigt sowie in Künstlergesprächen erläutert und diskutiert.

PRÄMIERUNG UND PREISVERLEIHUNG
Die Auswahl der Preisträger aus den zehn nominierten Projekten erfolgt partizipatorisch durch die teilnehmen- den Besucher im Rahmen der Ausstellungszeit.
Die nominierten und prämierten Arbeiten werden in Form einer DVD dokumentiert.
Öffentliche Preisverleihung im Rahmen eines Festaktes: Sonntag, 15.3.2020.

  

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