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Die Sprecherinnen der Bildenden Künste der Koalition Freie Szene Frankfurt laden ein zu einer 3-teiligen Gesprächsreihe Kunst und Kommune: Wie geht gute Künstler*innen Förderung konkret? Mit einem Blick auf Best-Practice-Modelle in anderen Städten laden die Sprecherinnen für die Freien Bildenden Künste zu einer mehrteiligen Online-Talk-Reihe ein. Denn um bewilligte Mittel auch an die freie Szene ausschütten zu können, braucht es auch gute und konkrete Strategien. | Im Gespräch mit Haike Rausch, Monika Linhard und Line Krom, den Sprecherinnen für die Bildenden Künste der Koalition Freie Szene Frankfurt, stellen - Wladimir Olenburg, BBK Kassel, Sachverständiger für Kunst im öffentlichen Raum (K.i.ö.R.) stellt bisher erreichten Fördermodelle, Förderinstrumente und Konzepte zur Ausstellungsvergütung vor. | UND | - Heidi Sill, Sprecherin bbk berlin und Bernhard Kotowski, Geschäftsführer bbk berlin und im kulturwerk des bbk berlin stellen die verschiedenen Förderinstrumente in Berlin vor. | Hintergrund der Diskussion bildet der künftige Kulturentwicklungsplan Stadt Frankfurt/M, bei dem die Verbesserung der Situation der Freien Szene ganz oben auf der Liste steht. | Die Koalition der Freien Szene Frankfurt/M hatte in zweijähriger Arbeit die Bedarfe der einzelnen Kunstsparten im Austausch mit Akteuren der Kunstszene ermittelt, erste Verbesserungsvorschlähge erarbeitet und ihren Bericht vor gut einem Jahr der Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig übergeben. Die Ergebnisse dieses Berichtes fließen mit in die Entwicklung des Kulturentwicklungsplans ein. Eine im Herbst erfolgte Umfrage unter den Bildenden Künstler*innen n Frankfurt zeichnet sich ein prekäres Bild der professionellen Kunstschaffenden ab. Dabei ist es gleich an welchem Punkt ihrer Karriere sie gerade stehen: talentiert und aufstrebend, etabliert oder Lebenswerk. | Dieser Forderungskatalog bildet die Argumentationsgrundlage, um die Arbeitssituation Freier Künstler:innen für die kommenden Jahre zu verbessern. Daher wenden wir uns in einer 3-teiligen Gesprächsreihe Kunst und Kommune: Wie geht gute Künstler*innen Förderung konkret? an Expert*innen bundesweit. | Allen Gesprächspartner*innen gemein ist, dass sie in einer Zusammenarbeit mit Akteuren von Stadt, Land, Politik und Berufsverbänden erreicht haben, dass Arbeit von Künstler*innen fairer bezahlt wird.

Logo - Koalition Freie Szene FFM

Die Kulturpolitische Gesellschaft und die Bundeszentrale für politische Bildung veranstalten in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag den 11. Kulturpolitischen Bundeskongress in Berlin als öffentliches Diskussionsforum kulturpolitisch-gesellschaftlich relevanter Themen für ca. 400 Akteur*innen aus Kulturpolitik, Kulturverwaltung, Kultureinrichtungen, Wissenschaft und Praxis. Beim diesjährigen Kongress »Die Kunst der Demokratie. Kulturpolitik als Demokratiepolitik« betrachten wir »Demokratie« als politisches System, als kulturelles Konzept und als gesellschaftliche Lebensform. »Demokratie« wird aktuell als hinterfragt, angefochten, angegriffen, auf die Probe gestellt erlebt. Der Kulturpolitische Bundeskongress 2022 hat zum Ziel, unterschiedliche Symptome und Ebenen der Krise herauszuarbeiten, kontroverse Deutungen sichtbar zu machen und kulturpolitische Handlungsstrategien im Sinne einer »Kunst der Demokratie« aufzuzeigen.

Kongress Kunst der Demokratie

Louisa Buck, 8 March 2021: Happy International Women’s Day! But as any mother working in the art world can confirm, the sector’s attitude towards children is often more akin to that of King Herod. Even though more women are gaining prominence as artists or art workers, motherhood is still seen as a career challenge rather than cause for celebration. Which is why last week’s online conversation on "How Not To Exclude Artist Mothers", convened by the writer Hettie Judah and hosted by the Freelands Foundation, was so necessary and important. [...]

Forderungen der AG Kunst und Kultur der ver.di: Kulturpädagogische Angebote eröffnen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Perspektiven und Chancen. Die Möglichkeit zur kulturellen Teilhabe, unabhängig von Herkunftsmilieu und Haushaltseinkommen, stärkt den sozialen Zusammenhalt in Deutschland. Kulturelle Bildung leistet einen großen gesellschaftlichen Beitrag, doch die Kulturarbeiterinnen und -arbeiter sind oft schlecht bezahlt, hangeln sich von Projekt zu Projekt und ihre Arbeit wird nicht genug wertgeschätzt. ver.di setzt sich dafür ein, dass die Arbeitsbedingungen in der Kulturellen Bildung nachhaltig verbessert werden. | 1. Scheinselbstständigkeit vermeiden! | 2. Einkommen verbessern! | 3. Fort- und Weiterbildungen vergüten! | 4. Antragstellung direkt ermöglichen! | 5. Transparenz in der Bearbeitung und Entscheidung von Anträgen! | 6. Langfristige Arbeitsperspektiven schaffen! | 7. Kooperationsgebot jetzt! | 8. Kulturelle Bildung auch als Bestandteil der schulischen Bildung anerkennen!

verdi_Logo_FGKunst

Der Vorstand, die Geschäftsstelle und die Mitarbeiter*innen unserer Gesellschaften haben sich selbst viel Engagement und Arbeitszeit abverlangt. Es gab in den letzten knapp zwei Jahren mehr als genug zu tun und zu verkraften. Der Vorstandsbericht ist breit gefächert, was auch durch die aktuelle politische Lage mitbestimmt wird. Durch die Wahlen im Land und im Bund können und müssen wir über Veränderungen berichten. An unseren Einladungen und Pressemitteilungen konnten die Mitglieder ablesen, dass es nicht rund läuft im Atelieranmietprogramm. Wir sehen uns –mit wachsendem Unverständnis – mit politischen Entscheidungen konfrontiert, die die Arbeitsräume für Bildende Kunst in ernsthafte Gefahr bringen und in der Konsequenz auch unwiederbringlichen Verlust der Ateliers bedeuten können. | Der Skandal um die sogenannte „Kunsthalle Berlin“ im Flughafen Tempelhof hat im letzten halben Jahr viel Aufmerksamkeit auf diese Art von politischen Entscheidungen gerichtet. Im Januar hatte der Vorstand eine Veranstaltung dazu initiiert. | Nun hält der Krieg Russlands gegen die Ukraine die Welt in Atem. Viele Künstler*innen und viele ihrer Kunstwerke, Sammlungen und Museen sind in Gefahr, sind unwiederbringlich zerstört. Viele haben alles verloren, müssen ganz neu anfangen und brauchen unsere Unterstützung. Rettungsaktionen laufen an für Menschen und ihre Werke. Die erste Veranstaltung dazu fand noch im März statt. Auch darüber werden wir berichten. | In der aktuellen Mitgliederversammlung stehen Vorstandswahlen an.

rundbrief poster Mai 2022

Adrian Schulz im Tagesspiegel vom 05.04.2022 über Angebote für Künstler:innen (...) Nicht nur den Gang ins Museum machen viele Häuser Ukrainer:innen leichter. Auch für ukrainische Künstler:innen entstehen zahlreiche Angebote. Der Berufsverband Bildender Künstler:innen Berlin (bbk berlin) etwa erlässt Geflüchteten seit Anfang der Woche die Gebühren für die Nutzung der Keramik-, Medien- und Bildhauerwerkstätten, also etwa für Brennöfen. Außerdem hat der bbk berlin am 31. März ein eigenes Verzeichnis online gestellt, über das Geflüchtete Atelierräume finden und anmieten können. „Wir wollen akut Hilfe leisten“, sagt Mitarbeiterin Jana Burkhardt. Die knapp tausend regulären, vom Land geförderten Atelierplätze unterlägen einem langfristigen Vergabeprozess; das jetzige Angebot sei dagegen eine Art „Schwarzes Brett“, so Burkhardt. Der bbk berlin prüfe die Inserate und veröffentliche sie dann auf der Webseite. Bisher sind allerdings erst wenige eingegangen. | Gemeinschaftsateliers am Rande Berlins: Der Künstlerhof Frohnau am Rande Berlins vergibt Gemeinschaftsateliers mit Schlafplätzen. „Sieben Zimmer, davon sind zurzeit fünf belegt“, sagt der Vorstandsvorsitzende Kaya Behkalam. Die Kontakte seien meist über Instagram zustande gekommen, dort hat der Künstlerhof einen Aufruf gepostet. „Da sind jetzt auch Menschen dabei, die gar keine Künstler sind, aber sich einfach schnell gemeldet haben“, sagt Behkalam. „Vierzig bis fünfzig“ reguläre Atelierplätze gebe es. Die Geflüchtetenhilfe sei für den kurzfristigen Aufenthalt gedacht, „für ein paar Wochen oder Monate“. In dieser Zeit unterstütze der Künstlerhof die Untergekommenen bei ihrem Alltag: bei Behördengängen etwa oder der Corona-Impfung. „Wir wollen ein Support-Netzwerk bieten.“ Im Herbst sei ein gemeinsames Kunstfestival geplant. (...)

ist es gelungen, die Verträge für zwei Atelierstandorte in der Hertzberg- und Gerichtsstraße in Lichtenberg und Wedding doch noch zu verlängern. Über Wochen waren 35 Künstler*innen Unsicherheit und Perspektivlosigkeit ausgesetzt, und das ohne sachlichen Grund. Denn die entsprechenden Verlängerungsbedingungen waren vom Generalmieter im Atelieranmietprogramm, der GSE - Gesellschaft für Stadtentwicklung schon längst ausgehandelt. Die Kulturverwaltung und die von ihr neu installierte Kulturraum Berlin GmbH wollten jedoch kurzfristig substantielle Umstrukturierungen im Atelieranmietprogramm vornehmen. Mit ihnen würde die GSE aus dem Programm verdrängt, zumindest aber die Erfüllung ihre Aufgaben in Frage gestellt. Zugleich würde die Ausschreibungs- und Vergabearbeit des Atelierbüros stark behindert. Nun ist zuletzt doch die GSE eingeschaltet worden. Dank ihrer und der öffentlichkeitswirksamen Arbeit der Künstler*innen und des bbk berlin, sind die Mietverträge nun noch verlängert worden, haben die Künstler*innen dort wieder eine Arbeitsperspektive auf Jahre hinaus – eine Woche, bevor die Verträge endgültig ausgelaufen wären. Eine vertragliche Grundlage, auf der die GSE und die Kulturraum Berlin GmbH über den Einzelfall hinaus zusammenarbeiten können, gibt es bislang nicht. Wir appellieren an die Partner des Atelieranmietungsprogramms, die von der Senatsseite kommen, also Kulturverwaltung, Kulturraum Berlin GmbH und die landeseigene Berliner Immobilien-Management GmbH – BIM: Nicht noch einmal dieses Hin und Her – schafft schnell klare Zuständigkeiten und Kommunikationswege. GSE und Atelierbüro haben über lange Jahre hinweg zusammen mit dem Vergabebeirat transparente Ausschreibungs- und Vergabeverfahren ebenso gewährleistet wie den zügigen Abschluss von Mietverträgen im Atelieranmietprogramm – Leerstände wurden immer minimiert. Dahinter stecken langjährige Erfahrungen und viel Arbeit. Lasst GSE und Atelierbüro einfach ihre Arbeit machen.

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Tagesspiegel: (...) Zuständigkeitschaos gefährdet bestehende Ateliers | Jetzt steht eine weitere landeseigene GmbH in der Kritik. Dieses Mal im Zusammenhang mit den vom Land geförderten Arbeitsräumen. Die Künstler aus der Lichtenberger Ateliergemeinschaft Herzbergstraße 127 wendeten sich Anfang März in einem Brandbrief an Kultursenator Klaus Lederer. Die Mietverträge für ihre Studios liefen Ende März aus, eine Verlängerung, normalerweise nur eine Formalität, sei nicht in Sicht. Die Gesellschaft für Stadtentwicklung (GSE), die im Auftrag des Landes den Generalmietvertrag hält, konnte die Untermietverträge bis kurz vor knapp nicht verlängern, weil die Kulturverwaltung die notwendigen Mittel nicht freigab. Erst am Freitag vergangener Woche kam das „Go“. Andere Atelierstandorte in Neukölln und Kreuzberg, deren Mietverträge in diesem Jahr verlängert werden müssen, bangen weiter. Was ist los? (...)

Invitation of the bbk berlin, CCA Berlin, Neue Nachbarschaft/Moabit to the panel discussion: Ukrainian Dispatch - Solidarity as Cultural Praxis during Wartime 14. März. Solidarität und Unterstützung für ukrainische Kulturschaffende: Vergessen wir nicht die Menschen, die sich entschieden haben, in der Ukraine zu bleiben, das Erbe zu schützen und unter prekären Bedingungen weiterzuarbeiten. Kunst, Kultur und Krieg. Ein Überblick zu brennenden Fragen mit kurzen Antworten | Brennende Frage 1: Wie kann man die Evakuierung von Kunstwerken während des Krieges unterstützen? Brennende Frage 2: Wie kann man Museen unterstützen, die im Zentrum feindlicher Auseinandersetzungen liegen? Brennende Frage 3: Welche künstlerische Praxis ist während des Krieges sinnvoll? Linkliste / Dokumentation || Solidarity and support for Ukrainian cultural workers Let’s not forget people who decided to stay in Ukraine, protect the heritage and continue working under precarious conditions. Art, culture and war. An overview of hot questions and quick answers | Hot Question 1: How to support the evacuation of artwork during the war? Hot Question 2: How to support museums that are at the center of hostilities? Hot Question 3: What artistic practice during the war makes sense? Links // Documentation:

Ukraine Depeche 14.03.2022

Was wir fordern

Was wir fordern: Mehr Stipendien, mehr Ateliers, mehr Mitarbeiter*innen für die Werkstätten und Büros | Im Wesentlichen sind es drei Punkte: 1. 500 regelmäßige jährliche Arbeits- und Recherchestipendien für bildende Künstler*innen, 2. Ateliersofortprogramm: Kurzfristige Schaffung 700 neuer Ateliers, 3. Mehr Personal für die Werkstätten und Büros des Kulturwerks

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