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3. Fördersummit des bbk berlin: Gender Pay Gap/Gender Show Gap am 25.9.19

mit "Fact Sheet" zum Download

Wir laden Berlins Bildende Künstler*innen herzlich ein zum 3. Fördersummit des bbk berlin:  

Gender Pay Gap // Gender Show Gap in der Bildenden Kunst 

Wann: Mittwoch, 25. September 2019, 18 Uhr
Wo: Köthener Str. 44, 10963 Berlin, Academie Lounge, Nähe Potsdamer Platz 

Mit dem dritten Fördersummt „Gender Gap // Gender Show Gap in der Bildenden Kunst“ wollen wir über Machtstrukturen und Ausgrenzungsmechanismen im Kunstbetrieb diskutieren und anhand von Best Practice Beispielen Lösungsansätze für Gleichstellung und Antidiskriminierung entwickeln. Welche Bedarfe können konkret benannt werden? Welche Strukturen und Förderungen sollten umgestaltet, gestärkt oder neu geschaffen werden, um Frauen und andere unterrepräsentierte und strukturell benachteiligte Gruppen wirksamer zu unterstützen?  

Zur Diskussion stehen externe Experten*innen und Künstler*innen zur Verfügung: 

  • Sabine Bangert, Bündnis90/Die Grünen, Vorsitzende des Ausschusses für Kulturelle Angelegenheiten des Berliner Abgeordnetenhauses:
    Wie kann Politik Einfluss geltend machen, um Bildende Künstlerinnen und andere strukturell benachteiligte Gruppen in bessere Positionen zu bringen?
    http://sabine-bangert.de
     
  • Yvonne Büdenhölzer, Dramaturgin und Leiterin des Theatertreffens (Berliner Festspiele):
    #MeToo-Debatte zu Machtstrukturen, 50 % Frauenquote in den Regiepositionen des Theatertreffens, 50% Quote bei Besetzungen in allen Gewerken und Vereinbarkeit von Beruf und Familien sind Themen der öffentlichen Diskussionen in der darstellenden Kunst. Wie kann die Bildende Kunst von diesem Diskurs profitieren?
    https://www.berlinerfestspiele.de/de/berliner-festspiele/programm/bfs-kuenstler/bfs_kuenstler_detail_98782.html 

  • Marlene Stark, Künstlerin, DJ, Autorin:
    Die Strukturen im Kunstbetrieb, der Sexismus, die Ausbeutung und die prekäre Lebenssituation der meisten Künstler*innen stehen im krassen Gegensatz zum Reichtum der Sammler. Und Geld mit der Kunst verdienten hauptsächlich Männer. Wie ermächtigt sich frau gegen die Machtverhältnisse im Kunstbetrieb?
    http://marlenestark.de
     

  • Nasan Tur, Künstler:
    Gibt es Erfahrungen von Ausgrenzung und Diskriminierung in der internationalen Kunststadt Berlin? Welche Instrumente sind wichtig, um Künstler*innen zukünftig zu stärken?
    http://www.nasantur.com
     

  • Tanja Wagner, Galeristin:
    Wie selbstverständlich ist ein Programm einer Galerie 2019, das vorwiegend Arbeiten von Künstlerinnen auf dem kommerziellen Markt vertritt? Welche Rolle nehmen private Galerien bei der Durchsetzung von Parität im Kunstbetrieb ein?
    https://tanjawagner.com

  • Moderation: Christophe Knoch, Jurist, Mitgründer und ehemaliger Sprecher der Koalition der freien  Szene Berlin – Produktion, Kuratierung, Netzwerk.

Vertreter*innen der Berliner Kulturverwaltung und Abgeordnete des Berliner Parlaments werden zu diesen öffentlichen Veranstaltungen ebenfalls eingeladen.

Dieser dritte Summit steht in der Folge der Fördersummits des bbk berlin:

  • Dezember 2018: Förderstrukturen der Bildenden Kunst in Berlin
  • April 2019: Studiosummit

 


Hinweis: Das Format „Fördersummits“ wurde entwickelt und erfolgreich realisiert vom Landesverband Freie Darstellende Kunst (LAFT). Den Kolleg*innen gilt unser Dank für die Innovation und unsere Anerkennung für ihren Erfolg.    

Es werden Film- und Tonaufnahmen sowie Fotos auf dem Fördersummit gemacht, mit deren Verwendung Sie sich durch den Besuch der Veranstaltung einverstanden erklären.

Eine Veranstaltung des bbk berlin in Zusammenarbeit mit dem bildungswerk des bbk berlin.

  

bbk berlin e.V.

Köthener Straße 44
10963 Berlin

tel 030 230899-0
fax 030 230899-19

info@bbk-berlin.de