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Rot Rot Grün handelt nun doch!  Zum Ateliernotstand in Berlin

Der bbk berlin informiert: Pressemitteilung des Atelierbeauftragten für Berlin

Es ist ein wichtiges Zeichen für Berlins Bildende Künstler*innen, dass der Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses gestern beschlossen hat, die in den  Kulturhaushalt eingestellten Mittel für das Anmieten von Arbeitsräumen für Künstler*innen sowohl für 2020 als auch für 2021 nochmals um jeweils 1,5 Mio. Euro zu verstärken. Sie kommen zu den bereits im vorhergehenden Entwurf der Kulturverwaltung vorgesehenen Mittelerhöhungen noch hinzu. Damit stehen 2020 2,1 Mio. und 2021 sogar 2,9 Mio. Euro MEHR als in 2019 zur Verfügung.

Davon müssen allerdings auch zu erwartende Mieterhöhungen für bereits im Anmietprogramm befindliche Ateliers sowie Arbeitsräume anderer Sparten aus dem Anmietprogramm finanziert werden.

Unsere Forderung für 2020 und 2021 jeweils 2 Mio. Euro mehr für das Anmieten neuer Ateliers im Kulturhaushalt vorzusehen, ist damit zu großen Teilen dennoch erfüllt.

Dass an anderer Stelle des sogenannten Arbeitsraumprogrammes (Baukostenzuschüsse/Investitionen) aus dem Senatsentwurf 560.000 Euro herausgekürzt werden, lässt sich somit hoffentlich verkraften.

Jetzt kommt es auf eine gute Zusammenarbeit zwischen dem Atelierbüro und der Kulturverwaltung an!

Die Abgeordneten der Regierungsfraktionen von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen haben verstanden, wie wichtig Sofortprogramme gegen den Ateliernotstand sind. Zu danken ist insbesondere den Grünen, die in erster Linie diese Forderungen aufgegriffen haben.

 

Dr. Martin Schwegmann
Atelierbeauftragter für Berlin und Leiter des Atelierbüros im Kulturwerk des bbk berlin

  

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